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Susanne Hofer fordert Notausbildungsfonds für Lehrlinge

ÖGJ-Vorsitzende im Ö1-Interview über 10.000 fehlende Lehrstellen und was jetzt für Österreichs Jugend nötig ist

Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend
ÖGJ-Vorsitzende Susanne Hofer Susanne Hofer, Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend

Österreichs Jugend zählt zu den größten Opfern der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Rund 10.000 Lehrstellen fehlen, viele fürchten eine „Lost Generation”, also eine verlorene Generation ohne Chance, ohne Perspektiven, ohne Arbeitsplatz. Vor allem die Österreichische Gewerkschaftsjugend kämpft um die Zukunft der kommenden Generation.

„Wenn ich nicht einkaufen gehe, bleibt mein Kühlschrank leer. So ist das mit Lehrlingen und Fachkräften auch." Susanne Hofer, ÖGJ-Vorsitzende

Wer nicht ausbildet, hat keine Fachkräfte

Susanne Hofer, die Vorsitzende der ÖGJ, hat im Ö1-Mittagsjournal zu diesem in einem Interview Stellung bezogen und fordert unter anderem “Maßnahmen und Handlungsanleitungen von der Regierung”, um Lehrlingen eine Zukunftsperspektive zu geben. Dass Unternehmen zwar einen massiven Fachkräftemangel beklagen, gleichzeitig aber nicht ausbilden wollen, sei „nichts Neues”. Man beklage das „seit Jahren”, so Hofer im Gespräch. „Das ist eigentlich eine ganz einfache Rechnung: Wenn ich nicht einkaufen gehe, bleibt mein Kühlschrank leer. So ist das mit Lehrlingen und Fachkräften auch”, erklärt Hofer.

Notausbildungsfonds ist die Lösung

Der Lehrlingsbonus der Regierung sei „ein nettes Goodie”, mehr aber auch nicht. Die Verteilung ist viel zu wenig treffsicher, für viele Unternehmen sei das Geld „ein netter Bonus”, der nicht benötigt werde. Susanne Hofer hat aber eine Lösung parat: „Gerade jetzt bräuchte es einen Notausbildungsfonds, wo wirklich nur die Betriebe Geld bekommen, die es brauchen”, fordert die ÖGJ-Vorsitzende im Ö1-Interview.

Das ganze Interview zum Nachhören

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