Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung. Datenschutz
Burgenland

Internationaler Frauentag

ÖGB-Frauen laden zum Symposium #GemeinsamGutArbeiten

„Für uns ÖGB-Frauen steht der heurige internationale Frauentag unter dem Motto „#GemeinsamGutArbeiten“. Als Arbeitnehmerinnenvertreterinnen beschäftigen wir uns bereits seit dem Vorjahr mit dem Thema „Gewalt am Arbeitsplatz“. Heute sind wir bei einem Symposium einen Schritt weitergegangen und haben darüber diskutieren, wie Arbeitsplätze zur gewaltfreien Zone werden können“, erklärt ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Hannelore Binder.

Dazu trafen sich mehr als 60 BetriebsrätInnen,PersonalvertreterInnen, ExpertInnen, VertreterInnen von Institutionen und aus der Politik zu diesem Thema. In drei Workshops wurden weitere Schritte und mögliche Lösungsansätze und Maßnahmen diskutiert.

Im Burgenland ist jeder/jede Dritte/r von Gewalt am Arbeitsplatz betroffen. Es trifft Männer und Frauen im selben Ausmaß. Gewalt geht zu einem großen Teil von Kolleginnen und Kollegen aus, aber auch Vorgesetzte sowie Kunden oder Patientinnen üben Gewalt aus. Das hat eine großangelegte Befragung des IFES unter burgenländischen ArbeitnehmerInnen ergeben.

Die ÖGB-Frauen Burgenland werden aber auch ihre Kernforderungen nach Einkommenstransparenz, besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie nach der gerechten Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit nicht aus den Augen verlieren.

„Leider sieht es derzeit in Österreich so aus, als würden wir uns in diesen Fragen rückwärts bewegen. Die Türkis-Blaue Bundesregierung führt den generellen 12-Stunden-Arbeitstag ein und fordert, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer flexibler werden müssen. Es hat den Anschein, als ob an dieser Diskussion nur Männer beteiligt sind, denn sie geht komplett an der Realität vorbei“, kritisiert Binder abschließend.

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

ÖGB Newsletter

Hier erhalten Sie wöchentlich die wichtigsten Informationen des ÖGB zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Berichte, Veranstaltungstipps und vieles mehr.
Geschlecht
Geschlecht:
Name
© Österreichischer Gewerkschaftsbund | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Inhalt