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Burgenland

Internationaler Frauentag

ÖGB-Frauen orten Rückwärtsgang in der Frauenpolitik

„Derzeit geht die Frauenpolitik in Österreich im Rückwärtsgang. Anstatt die Frauen am Arbeitsmarkt zu unterstützen, benachteiligt man sie noch mehr, zum Beispiel mit der Einführung des 12-Stunden-Tages bzw. der 60-Stunden-Woche“, kritisiert ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Hannelore Binder.

Die Betreuung der Kinder oder pflegebedürftigen Angehörigen wird im Burgenland zu 98 Prozent von Frauen übernommen. Die Einführung des 12-Stunden-Tages macht es den Frauen noch schwerer Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Fast jede zweite Frau arbeitet derzeit Teilzeit. – oft unfreiwillig. Noch immer gibt es keinen Rechtsanspruch auf den Papamonat. Alles Maßnahmen, die eine Vollzeitbeschäftigung von Frauen fast unmöglich macht, heißt es von den ÖGB-Frauen.

„Frauen sollen selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten. Wir brauchen Lösungen, die strukturelle Nachteile für Frauen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft beseitigt, damit diese Selbstbestimmung überhaupt möglich ist. Das fängt beim Schließen der Einkommensschere an. Im Burgenland verdienen Frauen noch immer um fast 20 Prozent weniger als Männer“, rechnet Binder vor.

Die ÖGB-Frauen Burgenland fordern daher ein Maßnahmenpaket, um für Frauen eine echte Wahlmöglichkeit zu schaffen:

• Die gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten
• Einen KV-Mindestlohn von 1.700 Euro
• Ein Lohntransparenzgesetz: Einkommensberichte ohne Sanktionen und nur in Großbetrieben sind zu wenig
• Einen Rechtsanspruch auf Papamonat
• Einen Ausbau von leistbaren Kinderbetreuungsplätzen sowie die Reduktion der Schließtage, um Vollzeitarbeit zu ermöglichen
• Einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und -teilzeit.

Anlässlich des Internationalen Frauentages laden die ÖGB-Frauen Burgenland heute zu einem Kabarettabend ins Kulturzentrum Oberschützen. Mehr als 250 Gäste werden dabei erwartet. Die Kabarettistin Magda Leeb spielt ihr Programm „überLEEBen“.

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