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Burgenland

Freiwillige HelferInnen

Gesetz bringt Arbeits- und sozialrechtliche Absicherung

„Freiwillige Helferinnen und Helfer leisten Großartiges. Ihr Einsatz ist von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft.  Wer erinnert sich nicht an die Starkregenfälle vor wenigen Wochen im Bezirk Mattersburg, wo viele Ehrenamtliche tage- und nächtelang im Einsatz waren, um Mitmenschen in ihrer Notlage zu helfen. Sie sollen künftig auf eine Lohnfortzahlung zählen können. Ein entsprechender Fristenantrag wurde im Parlament beschlossen“, erklärt ÖGB-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

Im Burgenland engagieren mehr als 20.000 Männer und Frauen bei Rettungs- oder Hilfsorganisationen oder der Freiwilligen Feuerwehr. Sie sind ehrenamtlich im Einsatz, um Mitmenschen in Notlagen zu helfen. Dort bringen sie Höchstleistungen und begeben sich zum Teil sogar in lebensgefährliche Situationen. Für ihr Engagement bekommen diese freiwilligen HelferInnen jetzt Anerkennung, heißt es vom ÖGB Burgenland.

Freiwillige Helfer bei Katastrophen- oder Rettungseinsätzen sollen eine Freistellung für fünf Tage mit Fortzahlung ihres Gehalts bekommen, finanziert aus dem Katastrophenfonds. Die Regelung wird für Katastrophenhilfsorganisationen, Rettungsdienste sowie freiwillige Feuerwehren gelten und soll noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen werden.

Nicht verständlich ist für Mauersics die Reaktion mancher Organisationen (Rotes Kreuz oder Feuerwehr), die sich Sorgen um die Unternehmen machen. Hier werde politisches Kleingeld auf dem Rücken der Freiwilligen gewechselt und die Wirtschaft gegen zivilgesellschaftliches Engagement ausgespielt.

„Es ist kein Anschlag auf die Wirtschaft. Im Gegenteil, es entlastet jene, die den Freiwilligen bereits bisher frei gegeben haben, weil die Kosten künftig vom Katastrophenfonds übernommen werden sollen. Dieses Gesetz ist eine gute Sache, die oft angeregt wurde und nun endlich umgesetzt wird. Das ist auch kein Wahlzuckerl, wie behauptet wird, denn der Antrag ist über ein Jahr alt und wurde bislang von der türkis-blauen Bundesregierung blockiert“, so der Gewerkschafter abschließend.

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