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Burgenland

Equal Pay Day

Frauen arbeiten im Burgenland ab 22. Oktober gratis

„Im Burgenland verdienen Frauen um 9.840 Euro pro Jahr weniger als Männer. Ein Grund ist, dass Frauen deutlich mehr unbezahlte Arbeit leisten. 60 Prozent der geleisteten Arbeit fällt unter Haushalts- und Betreuungsleistungen für Kinder und Angehörige und wird daher nicht entlohnt“, rechnet ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Hannelore Binder vor.

Der Equal Pay Day ist jener Tag ab dem statistisch gesehen Frauen gratis arbeiten. Heuer fällt der Equal Pay Day im Burgenland auf den 22. Oktober. Frauen im Burgenland verdienen noch immer um 19,4 Prozent weniger als Männer.

„Wir brauchen daher flächendeckende Kinderbildungseinrichtungen, mit Öffnungszeiten, die eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen. Wir brauchen Männer, die sich mehr an der unbezahlten Arbeit beteiligen. Wir brauchen aber auch Einkommenstransparenz in kleinen und mittleren Unternehmen sowie ein KV-Mindesteinkommen von 1.700 Euro nicht nur in landesnahen Betrieben“, fordert Binder

Unter dem Motto „Mehr Zeit für dich“ informieren die ÖGB-Frauen Burgenland rund um den 22. Oktober die burgenländischen Arbeitnehmerinnen über Zahlen, Daten und Fakten. Verteilt werden Infokärtchen und ein Haushaltsplan, auf dem typische Tätigkeiten wie Staub saugen oder Wäsche waschen aufgelistet sind und wo diese anfallenden Aufgaben zwischen Männern und Frauen gerecht aufgeteilt werden können.

„Der Haushaltsplan soll für klare und faire Verhältnisse sorgen, denn laut Statistik arbeiten Frauen rund 150 Minuten am Tag mehr als Männer – und zwar unbezahlt. Das ist so lange wie ein Kinofilm in Überlänge, ein ausgedehnter Brunch oder ein langer Spaziergang“, erklärt Binder.

Bei einem Gewinnspiel können burgenländische ArbeitnehmerInnen mehr Zeit für sich gewinnen. Und bei einem Theaterabend in Eisenstadt wurden die Biografien von zwei Pionierinnen der Frauenarbeit – Käthe Leichter und Marie Jahoda – gezeigt.

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