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Burgenland

Landesjugendkonferenz

Peter Reitter zum Landesvorsitzenden gewählt

„Als Jugendvertrauensrat weiß ich, wie wichtig es ist, einen Ansprechpartner im selben Alter im Betrieb zu haben, der sich für die Interessen und Anliegen der Lehrlinge einsetzt.  Wir können nur gemeinsam an einer guten Ausbildung für die jungen Burgenländerinnen und Burgenländer arbeiten und so den Fachkräftemangel entgegenwirken“, erklärt Peter Reitter, ÖGJ-Landesvorsitzender im Burgenland.

Peter Reitter wurde 96,55 Prozent zum neuen Landesjugendvorsitzenden gewählt. Er löst Jasmin Zeilbauer in dieser Funktion ab. Reitter ist 22 Jahre alt und kommt aus Tschurndorf. Der Mittelburgenländer ist Jugendvertrauensrat bei der Firma Pfnier, wo er auch die Maurerlehre absolviert hat. Seine StellvertreterInnen sind Alice Amon aus Rust und Christoph Frühstück aus Langeck.

Bei der Landeskonferenz der ÖGJ (Österreichische Gewerkschaftsjugend) Burgenland trafen sich mehr als 80 Delegierte und Ehrengäste in Eisenstadt, um ein neues Gremium zu wählen und die Themen für die kommenden Jahre zu diskutieren.

Beschlossen wurde ein Leitantrag mit dem Titel „Unsre Ausbildung, unsre Hockn, unsre Zukunft!“ Darin fordert die ÖGJ Burgenland die Absicherung der Fachkräfteausbildung, indem es in Betrieben ab 25 MitarbeiterInnen verpflichtend eine Lehrstelle gibt. Finanziert soll das in Form eines Ausbildungsfonds werden, in dem Unternehmen, die keine Lehrlinge ausbilden, einen Beitrag für diejenigen leisten, die Lehrlinge ausbilden wollen.

„Um die Lehre für junge Menschen attraktiver zu machen, fordern wir außerdem einen Rechtsanspruch auf Lehre mit Matura. Bildung darf nicht vom guten Willen eines Dienstgebers abhängen oder ein Privileg für Ausgewählte sein. Alle jungen Menschen müssen die gleichen Chancen haben“, erklärt ÖGJ-Landessekretärin Ramona Pfneiszl.

Weiters wurden Anträge zur Mobilität und zur Anhebung der Lehrlingsentschädigung beschlossen. Die ÖGJ Burgenland fordert aber auch einen bezahlten Erste-Hilfe-Kurs in der Berufsschule und die Erweiterung der Bildungsfreistellung für Jugendfunktionäre.

Die ÖGJ vertritt im Burgenland die Anliegen von fast 1.000 jungen ArbeitnehmerInnen. Bei den jungen Mitgliedern gab es im Vorjahr einen Zuwachs von 4,5 Prozent.

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