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Burgenland

Kollektivvertrag

2.500 BurgenländerInnen profitieren von höheren Löhnen und Gehältern

„Der gute und rasche Abschluss ist auch der Unterstützung und Solidarität der BetriebsrätInnen aus den betroffenen Betrieben im Burgenland sowie der geplanten Betriebsversammlungen zu verdanken.  Sie haben für Bewegung bei der Arbeitgeberseite gesorgt. Dadurch wurde ein Abschluss, der einen ordentlichen Reallohnzuwachs bedeutet, erst möglich“, sagen die beiden Verhandlungsvertreter aus dem Burgenland, GPA-djp-Regionalgeschäftsführer Michael Pieber und PRO-GE-Landessekretär Andreas Horvath.

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp erreichten bei den Kollektivvertragsverhandlungen 2019 für die Beschäftigten in der Metallindustrie einen ersten Abschluss. In der fünften Runde und nach zwölf Stunden einigten sich die Gewerkschaften mit dem Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI) auf einen ordentlichen Reallohnzuwachs. Die Mindestlöhne und Grundgehälter bzw. IST-Löhne und -Gehälter steigen ab 1. November gestaffelt von 2,6 bis 2,8 Prozent. Der Abschluss gilt 12 Monate.

„Der niedrigste Mindestlohn wird um 4,46 Prozent angehoben und beträgt somit künftig 2.000 Euro. Das ist ein großer Erfolg und hat eine enorme sozialpolitische Signalwirkung“, so die beiden Gewerkschafter.

Die Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,7 Prozent. Die Aufwandsentschädigungen steigen um 2,0 Prozent, die Zulagen um 2,6 Prozent. Zudem einigten sich die Verhandlungspartner auf einen Anspruch der Beschäftigten, Jubiläumsgelder in bezahlte Freizeit umzuwandeln. Der Verbrauch kann dabei individuell vereinbart werden. Überstundenzuschläge konnten bereits jetzt in mehr Freizeit umgewandelt werden. Nun gibt es diese Wahlfreiheit für ArbeitnehmerInnen ab 1. April 2020 auch bei den kollektivvertraglich gesicherten Jubiläumsgeldern.

Im Burgenland sind rund 2.500 Personen in der Metallindustrie beschäftigt.

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