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Burgenland

ÖGB-AK-Hotline

ÖGB Burgenland warnt: Nichts ungeprüft unterschreiben!

„Seit heute 9 Uhr werden Fragen zum Arbeitsrecht auf unserer gemeinsamen Hotline von ÖGB und AK beantwortet. Wir ersuchen betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine Vereinbarungen zu unterschreiben, ohne vorher Rücksprache mit Betriebsrat oder Gewerkschaft gehalten zu haben“, erklärt ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller.

Die ÖGB-AK-Hotline beantwortet von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr alle aktuellen Fragen, die sich derzeit für betroffene ArbeitnehmerInnen aufgrund der Coronavirus-Situation stellen. Die Hotline ist unter 0800 22 12 00 80 erreichbar. Auch unter www.jobundcorona.at werden die wichtigsten allgemeinen Fragen beantwortet.

Der ÖGB Burgenland hat seine persönliche Beratung bereits am Freitag eingestellt. Fragen von Mitgliedern werden aber uneingeschränkt telefonisch oder schriftlich beantwortet.

Die ExpertInnen der Gewerkschaften arbeiten aber auch auf Hochtouren am Thema „Kurzarbeit“. Es gibt immer mehr Anfragen von BetriebsrätInnen und Gewerkschaftsmitgliedern.

„Es geht hier um Schicksale und Existenzen. Mit diesem Kurzarbeits-Paket wollen wir einen Rettungsschirm über die Beschäftigten spannen. Ich appelliere an die burgenländischen Unternehmen, auf dieses Kurzarbeitsprogramm zurückzugreifen und alle vorschnellen Kündigungen zurückzunehmen“, fordert ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller.

Anders als 2008 ist diesmal sogar die Nullarbeit möglich. Die Nettoersatzrate wurde sozial gestaffelt, das bedeutet, dass ArbeitnehmerInnen abhängig von ihrem Lohn oder Gehalt, 80 bis 90 Prozent davon ausbezahlt bekommen, während sie in Kurzarbeit sind. Rotpuller abschließend: „Damit wollen wir sicherstellen, dass die Menschen auch in dieser Ausnahmesituation ihre Miete bezahlen und andere Lebenskosten bestreiten können!“

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