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Burgenland

Verbesserte Corona-Kurzarbeit

ÖGB Burgenland: Kein Grund mehr für Kündigungen!

„Aus unserer Sicht gibt es jetzt gar keinen Grund mehr, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu kündigen. Durch die weiteren Erleichterungen ist die Corona-Kurzarbeit jetzt noch leichter für die Betriebe nutzbar. Wir hoffen, dass jetzt niemand mehr vorschnell gekündigt wird“, betont ÖGB-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

Nach der neuesten Einigung werden Dienstgeberbeiträge ab dem ersten Monat vom AMS übernommen. So sollen Unternehmen bei Kurzarbeit unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. Von dieser Regelung sollen vor allem die stark betroffene Tourismusbranche, die Gastronomie, der Dienstleistungsbereich und der Handel profitieren.

Von Kündigungen besonders betroffen sind im Burgenland ArbeitnehmerInnen aus Ungarn. Allein gestern wurden mehr als 100 Anfragen per Email von der ungarischen Rechtsexpertin im ÖGB Burgenland beantwortet. Heute finden durchgehend Beratungen statt.

Die Situation an den Grenzübergängen stellt die ungarischen TagespendlerInnen vor große Herausforderungen. Der ÖGB empfiehlt ihnen, immer eine Arbeitsplatzbestätigung des Dienstgebers aus Österreich bei sich zu haben. Bei Krankheitssymptome empfiehlt der ÖGB Burgenland sofort zum Arzt zu gehen und einen eventuellen Krankenstand dem Dienstgeber sofort zu melden. Wenn jemand krank die Grenze Richtung Ungarn passiert, muss er sofort in eine zweiwöchige Quarantäne oder sogar ins Krankenhaus und fällt damit länger aus, auch wenn er nur an einer Erkältung oder einer normalen Grippe leidet. Außerdem sollten GrenzpendlerInnen die Verkehrssituation immer im Auge behalten, um notfalls andere, kleinere Grenzübergänge zu nutzen, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Alle Infos für ungarische ArbeitnehmerInnen in Österreich gibt es auf facebook/oegb.bld.

„Dieses Kurzarbeitszeitmodell nützt sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmer. Wer jetzt gute Facharbeiter kündigt, bekommt sie nach der Krise nur schwer wieder zurück und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können so finanziell ihr Leben weiter meistern“, erklärt ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller.

ArbeitnehmerInnen finden Informationen unter www.jobundcorona.at und Beratung unter 0800 22 12 00 80. Hier bitten wir aufgrund der vielen Anfragen um etwas Geduld.

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