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Burgenland

Kurzarbeit statt Kündigung

Schluss mit Falschinformationen verschiedener Institutionen

„Aus der Rechtsberatung wissen wir, dass es immer wieder vorkommt, dass Steuerberater und Spartenvertreter der Wirtschaftskammer den Unternehmen empfehlen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kündigen. Es werden sogar Musterbriefe zur einvernehmlichen Auflösung mitgeschickt. Damit muss endlich Schluss sein“, fordert ÖGB-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

Unabhängig von der bundesweiten ÖGB-AK-Hotline haben Burgenlands ÖGB-ExpertInnen seit Montag mehr als 500 Beratungen durchgeführt. Dabei wurde von ArbeitnehmerInnen immer wieder berichtet, dass ihre Chefs dem Rat der jeweiligen Steuerberater oder mancher Spartenvertreter der Wirtschaftskammer nachkommen und die Beschäftigen kündigen.

Das zeigen auch die Arbeitslosenzahlen. Im Burgenland stieg die Zahl der arbeitslosen Menschen seit Montag um 16 Prozent. Das sind mehr als 1.500 Männer und Frauen, die von ihren Chefs nachhause geschickt wurden.

„Die Corona-Kurzarbeit sichert nicht nur ArbeitnehmerInnen, sondern auch Arbeitgeber finanziell ab. Es gibt daher für Unternehmen keinen Grund mehr, ArbeitnehmerInnen zu kündigen.Wir hoffen, dass das den Unternehmen von den zuständigen Stellen endlich so kommuniziert wird“, fordert ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller massiv.

 

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