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Burgenland

75 Jahre ÖGB

ArbeitnehmerInnen brauchen ÖGB als Krisenmanager

„Wir wollten natürlich mit Veranstaltungen auf dieses Jubiläum aufmerksam machen. Die Corona-Krise hat uns einen Strich durch alle Pläne gemacht, die ArbeitnehmerInnen brauchen uns dringend als Krisenmanager“, sagt ÖGB-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

Auch heute werden die Telefone bei den ExpertInnen des ÖGB Burgenland läuten. Viele Fragen zu Kurzarbeit, Kündigungen, Risikogruppen oder GrenzpendlerInnen müssen weiterhin beantwortet werden. Die Corona-Krise bedeute eine zusätzliche Herausforderung, von der niemand sagen kann, wie lange sie dauern wird. „Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die Rechte der ArbeitnehmerInnen gewahrt bleiben. Es geht nicht nur um Kompromisse, es geht um Existenzen. Wir lassen niemanden zurück, nicht in der Krise und auch nicht nach der Krise“, versichert der ÖGB-Landesvorsitzende Mauersics.

ArbeitnehmerInnen sei in vergangenen Jahrzehnten nie etwas geschenkt worden, auch nicht auf betrieblicher Ebene. „Gewerkschaften und BetriebsrätInnen haben dauernd Ausnahmesituationen zu bewältigen. Der ÖGB ist seit 75 Jahren im Dauereinsatz als Krisenmanager. Das Rückgrat des ÖGB sind seine vielen Mitglieder und FunktionärInnen in den Betrieben und in den Dienststellen“, betont ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller.

In 400 Betrieben, Gemeinden und Dienststellen im Burgenland gibt es derzeit 2.300 gewählte ArbeitnehmerInnenvertreter. Der ÖGB Burgenland vertritt 41.567 Mitglieder. 66,5 Prozent (27.638) davon sind Männer, mehr als 33,5 Prozent (13.929) Frauen. Der ÖGB konnte im Jahr 2019 ein Mitgliederplus von 1,7 Prozent verbuchen.

Mehr Informationen unter www.oegb.at/75jahre.

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