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Burgenland

Erfolgreich verhandelt

Arbeitsstiftung für Tiumph-Mitarbeiterinnen

Nachdem die Triumph-Geschäftsleitung entschieden hat, die Produktion in Oberpullendorf zu schließen und im Werk in Oberwart Beschäftigte abzubauen, hat die Gewerkschaft PRO-GE Burgenland und der Triumph-Betriebsrat die Verhandlungen mit dem Unternehmen bezüglich einer Arbeitsstifung aufgenommen.

"Wir freuen uns, dass die PRO-GE die Verhandlungen erfolgreich abschließen konnte und rund 80 Betroffenen in den Genuss einer Arbeitsstifung kommen werden", erklärt Wolfgang Jerusalem, ÖGB-Landesvorsitzender im Burgenland.

Ab 1. November werden 76 der gekündigten Triumph-Näherinnen aus Oberwart und Oberpullendorf an der Arbeitsstifung teilnehmen. Bereits seit Juni läuft eine Berufsorientierungsphase, die Voraussetzung dafür ist, dan der Arbeitsstiftung teilnehmen zu können. 20 der Betroffenen haben bereits wieder ein Arbeitsverhältnis gefunden.

Da die Mittel, die das Unternehmen zur Vefügung stellt, im Einzelfall nicht ausreichen könnten, hat sich das Land Burgenland bereits erklärt, die Arbeitsstiftung zu unterstützen. Im Regelfall finanzieren die Länder oder der Bund Sozialpläne von Betrieben, die aus rein unternehmensstrategischen Gründen Produktionsanlagen zusperren nicht.

"Im Fall der Triumph-Näherinnen hat das Land Burgenland sofort entschieden, den Arbeitnehmerinnen zu helfen", unterstreicht Soziallandesrat Peter Rezar. "Daher wird jeder der ehemaligen Mitarbeiterinnen von Triumph mit bis zu 1.200 Euro für Kursmaßnahmen unterstützt".

Keinen Stiftungsbonus vom Land Niederösterreich. erhalten die Mitarbeiterinnen der Standorte in Aspang und Wr. Neustadt.

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