Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Burgenland

Metaller-KV

PRO-GE startet Betriebsversammlungen

„Das Angebot der Arbeitgeberseite ist eine Pflanzerei für alle Beschäftigten in der Maschinen- und Metallwarenindustrie. Sie fordern schlechtere Arbeitszeitregelungen und bieten dafür Kürzungen der Realeinkommen“, zeigt sich Anton Wesselich, PRO-GE-Landessekretär im Burgenland empört.

Konkret haben die Arbeitgeber zwei Prozent Erhöhung der Ist-Löhne und Gehälter, maximal aber nur 70 Euro geboten. Mindestlöhne- und Gehälter sowie Zulagen und Aufwandsentschädigungen sollen gar  nicht steigen. Die Inflation liegt aber bei 2,4 Prozent. Geht es nach den Arbeitgebern,  soll es künftig auch möglich sein, auf ein Zeitkonto bis zu 167,4 Mehrstunden zu buchen, die dann ohne Zuschläge und ohne zeitliche Begrenzung verwendet werden können. Wesselich: „Das sind Lohn- und Gehaltskürzungen durch die Hintertür, gegen die sich Beschäftigte und BetriebsrätInnen gemeinsam mit der Gewerkschaft zur Wehr setzen werden“.

Daher hat die PRO-GE begonnen, Betriebsversammlungen im Burgenland durchzuführen, bei denen die Beschäftigten über das Angebot der Arbeitgeberseite und dessen Folgen informiert werden. An 14 Standorten burgenländischer  Metallindustriebetriebe wurden bei den Gruppenversammlungen bereits Beschlüsse für den Fall gefasst, dass bei der nächsten Verhandlungsrunde am 22. Oktober wieder kein Abschluss erzielt wird.

„Kampfmaßnahmen stehen natürlich im Raum. Die nächsten Schritte werden weitere Betriebsversammlungen sein, bei denen wir die Zeit für Informationen und Diskussionen nutzen werden“, so Wesselich.

Schon am 21. Oktober wird eine Burgenland-Delegation an der Demonstration vor der Firma eines Chefverhandlers der Arbeitgeberseite in Weiz teilnehmen. Im Burgenland sind 1.200 Männer und Frauen in der Maschinen- und Metallindustrie beschäftigt.

Artikel weiterempfehlen