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Kärnten

GÖD Kärnten: Stefan Sandrieser neuer Vorsitzender

Führungswechsel in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD). Stefan Sandrieser ist neuer Landesvorsitzender. Arnold Auer und Michael Krall komplettieren die Spitze der GÖD Kärnten.

Am 2. Juni 2016 fand in Klagenfurt der 17. ordentliche Landeskongress der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst statt. Im Mittelpunkt der Delegiertentagung standen die Neuwahlen der Gewerkschaftsgremien, bei denen Stefan Sandrieser für die kommende fünfjährige Funktionsperiode zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde.

Neue Herausforderungen
Der 49-jährige Stefan Sandrieser aus Klagenfurt hat klare Vorstellungen, wohin der Weg der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst in Zukunft gehen soll: „Die Bedingungen in der Arbeitswelt ändern sich laufend und Selbstverständlichkeiten gehören teilweise der Vergangenheit an. Es reicht nicht hemdsärmelig auf der Straße zu stehen und eingesessene Rechte auf Biegen und Brechen zu verteidigen. Wir müssen das teilweise vorherrschende Bild, die GÖD sei ein sich selbst verwaltender und starrer Apparat, korrigieren. Dies gelingt uns nur wenn wir über den eigenen „Tellerrand“ hinausblicken, wieder näher zu den Mitgliedern rücken und ihnen neben dem derzeitigen Serviceangebot weitere Unterstützung bieten, etwa in Lebens- und Berufskrisen mit Rat und Tat zur Seite stehen.“


Auch die finanzielle Lage Kärntens sei laut Sandrieser nach wie vor ein brisantes Thema. Man dürfe Einsparungen - wie die vor kurzem geplante Streichung der Kinderzulage - nicht auf Kosten der ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst vornehmen. „Die Löhne und Gehälter der öffentlich Bediensteten dürfen nicht zum Selbstbedienungsladen für Sparmaßnahmen der Politik werden. Entgegen der weit verbreiteten Meinung in der Bevölkerung besteht der öffentliche Dienst nicht hauptsächlich aus gut verdienenden, abgesicherten BeamtInnen, sondern mehrheitlich aus Vertragsbediensteten. Diese sind durch solche Maßnahmen besonders betroffen“, so Sandrieser abschließend.

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