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Kärnten

AK und ÖGB zur Angleichung von Arbeitern und Angestellten

Kurz-ÖVP soll langjähriger Forderung der Arbeitnehmervertretung zustimmen. Goach und Lipitsch: „Politische Mehrheiten sind gegeben. Es ist an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen – wenn Kurz glaubwürdig sein will. “

Erfreut zeigten sich heute, Dienstag, AK-Präsident Günther Goach und ÖGB-Landesvorsitzender Hermann Lipitsch, dass Minister Kurz die langjährige Forderung der Arbeitnehmervertreter nach einer gesetzlichen Angleichung von Arbeitern und Angestellten übernimmt: „Wir fordern die einheitliche Regelung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsverträge auf einem privatrechtlichen Vertrag beruhen. Voraussetzung ist, dass keine der beiden Berufsgruppen Nachteile erfährt.“

Um die Qualität der Mitbestimmung in den Betrieben aufrechterhalten zu können, sprechen sich Lipitsch und Goach klar für die Beibehaltung getrennter Betriebskörperschaften aus: „Notwendige spezielle, sachlich gerechtfertigte Regelungen für einzelne Berufsgruppen werden aber auch in Zukunft notwendig sein.“

„Die politische Mehrheit ist gegeben. Die ÖVP soll Nägel mit Köpfen machen und bei der nächsten Nationalratssitzung noch vor der Wahl diese vordringlichen Anliegen beschließen“, unterstützen Lipitsch und Goach einen raschen Beschluss zum Wohle der Arbeitnehmer.

Arbeiterkammer und Österreichischer Gewerkschaftsbund bekennen sich zu „einem modernen Arbeitsrecht als wesentlicher Bestandteil des Sozialstaates, das sozial gerechte Bestimmungen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern schafft“. Beispielsweise soll auch die Entgeltfortzahlung bei Arbeitsverhinderungen für Arbeiter aus wichtigen persönlichen Gründen unabdingbar sein. Auch andere Ungerechtigkeiten - wie die Benachteiligung von freien Dienstverträgen im Arbeitsrecht oder der Missbrauch von All-In-Verträgen - muss endlich beseitigt werden.

 

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