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Kärnten

Welttag der Sozialen Arbeit – Miteinander Aktiv!

GPA-djp-Brandhuber: „Wir sind auf die Beschäftigten im sozialen Bereich angewiesen“

Auch heuer findet am 20. März der Internationale Tag der Sozialen Arbeit statt, der auf allen Kontinenten darauf abzielt, die Wertschätzung gegenüber der Sozialen Arbeit in der Öffentlichkeit und vor allem in der Politik zu steigern.

„Als Gewerkschaft GPA-djp ist es uns ein großes Anliegen gemeinsam mit den Beschäftigten für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen einzustehen“, sagt Jutta Brandhuber, Kärntner Geschäftsführerin der Gewerkschaft für Privatangestellten. „Mit dem Kollektivvertragsabschluss in der Sozialwirtschaft Österreich sind uns zwar viele Besserstellungen sowie Gehaltserhöhungen gelungen, der Fokus liegt aber darauf, weitere Fortschritte für die Beschäftigten sowie die zu betreuenden Personen zu erzielen.“

2018 steht der Welttag der Sozialen Arbeit unter dem Motto Soziales Wohlbefinden durch verlässliche Beziehungen fördern. Am Campus:Inklusiv der Diakonie de la Tour in Feldkirchen finden am 20. März ab 13 Uhr verschiedene Vorträge und Workshops unter dem Fokus Miteinander Aktiv statt.

„Das heurige Motto des Work Social Work Day spiegelt auch unsere gewerkschaftlichen Interessen wider,“ so Brandhuber. „Die Beschäftigten im Privaten Gesundheits- und Sozialbereich leisten einen wertvollen Beitrag in unserer Gesellschaft und stellen eine tragende Säule dar. Umso wichtiger ist es, uns wiederholt deutlich zu machen: Soziale Arbeit ist mehr wert.“

Brandhuber: „Wir alle sind auf die Beschäftigten in diesem Bereich angewiesen, sei es in der Kinderbetreuung oder in der Pflege von Angehörigen - um nur zwei große Aufgabengebiete zu nennen. Es liegt in unser aller Interesse, dass diese Betreuung auf höchstem Niveau stattfindet. Das kann aber nur der Fall sein, wenn die Rahmenbedingungen für qualitative Pflege und Betreuung weiter ausgebaut werden. Daher werden wir auch weiterhin das Gespräch mit den politischen VerantwortungsträgerInnen suchen und uns gemeinsam mit den Beschäftigten für ihre Rechte einsetzen.“

Alleine in Kärnten sind rund 10.000 Personen im Privaten Gesundheits- und Sozialbereich beschäftigt. „Ein Großteil dieser Beschäftigten sind Frauen die noch dazu oftmals in Teilzeit angestellt sind,“ führt Brandhuber aus. „Gerade deshalb setzten wir uns für eine höhere Bezahlung und mehr Personal ein. Die Arbeit die in diesem Bereich geleistet wird, ist essentiell und muss auch dementsprechende Wertschätzung erfahren. Daher ist es für uns als Gewerkschaft selbstverständlich den World Social Work Day zu unterstützen und ihn als Anlass zu nehmen, einmal mehr klar zu machen: Soziale Arbeit ist mehr wert.“


 

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