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Kärnten

Protest gegen AUVA-Auflösung: Gewerkschaft startet erste Maßnahmen

GPA-djp Kärnten informiert am Gelände des UKH Klagenfurt

Die von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein angekündigte Auflösung der AUVA würde letztendlich das Aus für das UKH Klagenfurt bedeuten. 418 Menschen sind derzeit in der AUVA in Kärnten beschäftigt – 385 davon im UKH Klagenfurt. Die Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Kärnten startet morgen, Dienstag ab 6:30 Uhr, mit ersten Protestmaßnahmen vor dem UKH-Klagenfurt.

„Eine Zerstörung der AUVA, wie sie von der Regierung geplant ist, ist unverantwortlich und würde nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die gesamte Bevölkerung massiv treffen“, so GPA-djp Landesgeschäftsführerin Jutta Brandhuber. „Die einzigen Gewinner wären eine Handvoll Großkonzerne. Für Klein- und Mittelbetriebe, wie wir sie in Kärnten haben, hat die AUVA eine wichtige Sicherungsfunktion. Und für zehntausende Menschen im Land garantiert sie eine Unfallversorgung auf höchstem Niveau“, warnt Brandhuber. 

So werden im Unfallkrankenhaus Klagenfurt jährlich über 46.000 Patienten behandelt und rund 5.000 Operationen durchgeführt. „Wir haben eine Belegung von mehr als 90 Prozent. Somit entlasten wir die Unfallabteilungen in allen anderen Kärntner Spitäler ganz gewaltig“, erklärt UKH-Betriebsratsvorsitzender Günther Kanduth. Nicht zu vernachlässigen sei aber auch der ambulante Bereich, den die eigenen Einrichtungen abdecken. „Das Leistungsspektrum umfasst neben der traumatologischen Versorgung auch physiotherapeutische Maßnahmen. Mit unserem qualifizierten und engagierten Personal stellen wir einen unverzichtbaren Teil der Patientenversorgung in unserem Bundesland dar“, so Kanduth.

Die Versicherten jedenfalls hätten laut Brandhuber ein Recht darauf zu erfahren, was eine Zerschlagung der AUVA für sie bedeuten würde. „Über dieses unverantwortliche Vorhaben der Regierung werden wir in einem ersten Schritt die Patienten und ihre Angehörigen informieren. Morgen Früh ab 6:30 Uhr werden wir gemeinsam mit dem Betriebsrat am Gelände des UKH Klagenfurt mit unseren Protestmaßnahmen beginnen. Mit weiteren Aktionen seitens der Gewerkschaft kann aber schon gerechnet werden“, so Brandhuber.


 

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