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Kärnten

ÖGB für grenzüberschreitende Lehrlingsausbildung

Gastronomie: ÖGB Kärnten kritisiert Mängel in der Ausbildung von Lehrlingen

Erfreut zeigt sich der ÖGB Kärnten über die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung der regionalen Wirtschaftskammern von Kärnten, Friaul und dem Veneto. „Die grenzüberschreitende Lehrlingsausbildung würde nicht nur zu einer enormen Qualitätssteigerung der Ausbildung führen, sondern auch den Wirtschaftsstandort Kärnten nachhaltig stärken“, begrüßt ÖGB Landesvorsitzender Hermann Lipitsch die künftige Zusammenarbeit der Regionen. Vor allem im Bereich der Gastronomie sei diese Möglichkeit längst überfällig.

Bereits 2013 präsentierte der ÖGB Kärnten der Wirtschaftskammer ein Projekt zur Umsetzung des sogenannten „Alpe-Adria-Lehrlingsverbundes“, um vor allem den Defiziten in der Lehrlingsausbildung im Bereich der Gastronomie entgegenzuwirken. „Es gibt in Kärnten viele offene Lehrstellen in der Gastronomie und immer wieder werden hier Mängel in der Ausbildung von Lehrlingen kritisiert“, so Lipitsch. Trotz der geografischen Lage Kärntens verfügt nur eine geringe Zahl der Lehrlinge aus dem Bereich der Gastronomie über Italienischkenntnisse.

Qualitätssteigerung in der Lehrlingsausbildung durch Zusammenschlüsse

„Es ist eine Tatsache, dass in vielen Betrieben wichtige Strukturen fehlen, die es zur Ausbildung von Lehrlingen eigentlich bräuchte. Durch den Zusammenschluss mehrere Gastronomie-Betriebe könnte dieses Fehlen ausgeglichen und den Lehrlingen eine umfassendere Ausbildung ermöglicht werden“, so Lipitsch. Dadurch würden sich die berufspraktischen Kompetenzen erweitern und die Qualität der Lehrlingsausbildung steigen. Das Erlangen von Fremdsprachenkenntnissen und das Sammeln interkultureller Erfahrungen würden zudem die Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen.

Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch grenzüberschreitende Ausbildung

„Die längst überfällige grenzüberschreitende Lehrlingsausbildung muss im Urinteresse der Kärntner Wirtschaftskammer liegen, denn sie würde zur einer Stärkung der Kompetenz- und Konkurrenzfähigkeit der Betriebe führen und die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region steigern“, so Lipitsch. Durch eine gemeinsame Ausbildung würde die Zahl der auslandserfahrenen Fachkräfte steigen und verfügbare Ressourcen könnten besser genutzt werden.

 

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