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Kärnten

BetriebsrätInnenkonferenz PRO-GE und GPA-djp in Kärnten

Nachdem am 16. Oktober die vierte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen um den Metaller-Kollektivvertrag gescheitert ist, wurde am Montag, dem 21. Oktober in Klagenfurt eine BetriebsrätInnenkonferenz abgehalten. An der Konferenz nahmen BetriebsrätInnen der PRO-GE (Produktionsgewerkschaft) und der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten-Druck, Journalismus, Papier) teil.

In Klagenfurt versammelten sich am Montag rund 90 BetriebsrätInnen, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Für Reinhold Binder, Bundessekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) und Hauptredner in Klagenfurt, ist klar, dass man das Angebot der Arbeitgeber von 1,8 Prozent nicht akzeptieren werde: „Bei einer den Verhandlungen zugrunde liegenden Inflationsrate von 1,77 Prozent bedeutet das de facto eine Nulllohnrunde. Wir bleiben daher bei unserer Forderung nach einem Lohnplus von 4,5 Prozent bzw. einem Mindestbetrag von 100 Euro.“

 

Auch für den Kärntner PRO-GE Landessekretär Gernot Kleißner ist das Angebot angesichts der Rekordausschüttungen der letzten Zeit völlig inakzeptabel. „Sollte es am 28. Oktober zu keinem Abschluss kommen, werden in den Kärntner Betrieben des FMTI (Fachverband der Metalltechnischen Industrie) Betriebsversammlungen organisiert, in welchen die Belegschaft über den Stand der Verhandlungen informiert und die weitere Vorgehensweise beschlossen wird. Angesichts des Verhaltens der Arbeitgeber-Verhandler sind in weiterer Folge auch Warnstreiks nicht ausgeschlossen“, so Kleißner.

 

Ein wichtiges Thema ist auch die Gleichstellung der Angestellten gegenüber den ArbeiterInnen bei Dienstreisen. „Es kann nicht sein, dass Reisezeiten bei Angestellten noch immer anders abgegolten werden als bei ArbeiterInnen – dies wird von Arbeitgeberseite abgelehnt“, so Jürgen Binter, Regionalsekretär der GPA-djp Kärnten.

Sollte auch die KV-Runde am 28. Oktober mit dem FMTI scheitern, werden direkt im Anschluss österreichweit Betriebsversammlungen abgehalten. Eine Resolution über die weitere Vorgehensweise wurde einstimmig von den anwesenden BetriebsrätInnen beschlossen.

 

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