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Oberösterreich

KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft abgebrochen:

Warnstreiks in über 50 Einrichtungen in Oberösterreich

Auch die fünfte Verhandlungsrunde der Kollektivvertragsverhandlungen in der österreichischen Sozialwirtschaft brachte Montagnacht kein Ergebnis. Es kommt daher heute und morgen österreichweit zu Warnstreiks.

Nachdem auf die zentralen Forderungen nach einer fairen Lohn- und Gehaltserhöhung, der Besserstellung für Pflegeberufe und eine Arbeitszeitverkürzung nicht eingegangen wurde und das Verhandlungsteam der ArbeitnehmerInnen das Angebot für unzureichend erklärt hatte, wurde beschlossen, am Donnerstag und Freitag österreichweit in Betrieben der Sozialwirtschaft Warnstreiks durchzuführen.

In Oberösterreich beteiligen sich vorerst neun Betriebe mit über 50 Einrichtungen, an den gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen. Insgesamt knapp 1.000 Beschäftigte legen dort entweder am Donnerstag oder am Freitag die Arbeit für jeweils drei Stunden nieder.

„Wir erwarten einen ernst gemeinten Vorschlag zur Arbeitszeitverkürzung von den Dienstgebern, so wie es bei den Verhandlungen im letzten Jahr fix vereinbart wurde“, so Leyla Türkmen, Betriebsratsvorsitzende der Volkshilfe OÖ und Mitglied im KV-Verhandlungsteam. „Mehr Freizeit, Zeit für Familie und Erholung fördern die Gesundheit und reduzieren die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich ist dies absolut notwendig“, so Türkmen weiter.

„Die Beschäftigten im Sozialbereich verdienen Respekt und müssen fair behandelt werden“, so der Geschäftsführer der GPA-djp OÖ Andreas Stangl. Er besuchte heute Vormittag Streikstandorte in Linz und sprach mit den Streikenden. „Die Stimmung bei den MitarbeiterInnen ist sehr kämpferisch, wir gehen davon aus, dass wir ein ordentliches Angebot von der Arbeitgebern bekommen werden“, so Stangl abschließend.

 

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