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Oberösterreich

Gewerkschaftsjugend trauerte um den Sozialstaat

Aktion am Linzer Taubenmarkt gegen Regierungspolitik des Sozialabbaus

„RIP Jugendvertrauensrat“, „RIP 8-Stunden-Tag“, „RIP Arbeitnehmerrechte“, „RIP Integration“ – das waren nur einige der Botschaften, die die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) Oberösterreich bei einer Infoaktion am Linzer Taubenmarkt platzierte, um auf den von der Regierung geplanten Abbau des Sozialstaates, der mit einem Sarg symbolisiert wurde, hinzuweisen.

„Die aktuelle Regierungspolitik ist ein beispielloser Angriff auf die sozialen Errungenschaften in unserem Land. Beinahe wöchentlich werden Attacken auf den Sozialstaat geritten, die den Großsponsoren dieser Regierung dienen und den ArbeitnehmerInnen schaden sollen“, kritisiert Josef Rehberger, Landesvorsitzender der ÖGJ Oberösterreich.

Jugend besonders im Visier der Regierung
Gerade auch die Jugend werde dabei von der Regierung ins Visier genommen: „Mit der geplanten Abschaffung des Jugendvertrauensrats soll den jungen ArbeitnehmerInnen in den Betrieben ihr Sprachrohr genommen werden. Das Ziel dahinter ist ganz klar: Man will die Mitbestimmung in den Betrieben schwächen, da gerade aus den JugendvertrauensrätInnen oft die BetriebsrätInnen von morgen werden.“

Rehberger freute sich über den regen Zuspruch der Passanten bei der Aktion am Taubenmarkt und ist überzeugt, dass immer mehr Menschen die unsoziale Regierungspolitik durchschauen würden. Die zu erwartende Kritik der Regierungsparteien an der Aktion sieht der ÖGJ-Vorsitzende gelassen: „Klar ist das ein drastisches Bild. Aber der Umgang der Regierung mit dem Sozialstaat ist noch bei weitem drastischer und wird schwerwiegende Auswirkungen haben.“

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