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Oberösterreich

Bedienstete im Kindergarten Molln werden Spielball der Politik

Gewerkschaftsspitze tagte vor Ort und sicherte Unterstützung zu

Der Kindergarten in Molln gehört zu den besten des Landes. Nicht nur laut dem aktuelle Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer, welcher die Bestnote „A1“ vergibt. Auch die offiziellen Stellen des Landes bescheinigen der Mollner Kinderbetreuungseinrichtung höchste Fachkompetenz unter sparsamstem Einsatz von Personal und sonstiger Ressourcen.

Die „Auftragsbücher“ im Kindergarten sind quasi voll. Eine sechste Kindergartengruppe könnte eingerichtet werden, die notwendigen Räumlichkeiten wären vorhanden. Während aber im Kindergarten beste Arbeit geboten wird, drohen einzelne Mitglieder des Gemeinderats mit Auslagerung. Nachdem bereits der Hort aufgelöst wurde, gibt es nun unter den Kolleginnen berechtigte Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes.

Konflikt nicht auf dem Rücken der Kinder und Eltern austragen
Das ruft die younion _ Die Daseinsgewerkschaft auf den Plan: Mag. Christian Jedinger, der sich als neuer Landesvorsitzender der Younion in Begleitung von Landessekretär Gregor Neuwirth und der Bezirksvorsitzenden Roswitha Waas vor Ort ein Bild machte. Gemeinsam mit den Mollner Personalvertretern lassen sie die Bediensteten im Kindergarten Molln nicht im Stich. Ein gemeinsames Ziel ist es, dass der politische Konflikt nicht auf dem Rücken der Mollner Kinder und berufstätigen Eltern ausgetragen wird.

„Wir heben die hervorragende Arbeit der Kolleginnen im Kindergarten Molln hervor und treten Schmutzkübelkampagnen, welche sich von politischer Seite in diversen Medienaussendungen gegen das Personal richten, entschieden entgegen. Verantwortungsvolle Politik sieht jedenfalls anders aus. Wer elementare Kinderbetreuungseinrichtungen in Frage stellt, die noch dazu so gut funktionieren wie in Molln, hat bald auch seine Zukunft verspielt“, warnt Landesvorsitzender Christian Jedinger. Er hofft auf ein Einlenken der Gemeindepolitik und letztlich auf ein klares Bekenntnis zum Kindergarten Molln und seinen Mitarbeiterinnen.

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