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Oberösterreich

1400 Beschäftigte der Firma Engel zu Kampfmaßnahmen bereit

Der Herbst ist heiß! Zumindest wenn es um die Kollektivvertragsverhandlungen in der Metallindustrie geht.

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA djp wollen einen fairen Abschluss, der den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihren Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der Branche sichert. Konkret bedeutet das eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 5 Prozent bzw. mindestens 100 Euro für jeden. Die Arbeitgeber zeigen sich aber wenig kompromissbereit, weshalb in der zweiten November-Woche österreichweit Betriebsversammlungen abgehalten wurden.

Einstimmig Resolution beschlossen
Auch bei der Firma Engel in Schwertberg versammelten sich 1400 ArbeitnehmerInnen und sprachen den Gewerkschaften Unterstützung im Kampf um einen guten Kollektivvertragsabschluss aus. Einstimmig wurde von den Engel-Beschäftigten eine Resolution beschlossen, mit der sich die ArbeitnehmerInnen bereit erklärt haben, wenn es notwendig ist, gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen zu ergreifen. PRO-GE Landessekretär Michael Seemayer zeigte sich in seiner Rede überzeugt, dass man gemeinsam mit den Beschäftigten viel erreichen wird: „Unsere Solidarität ist unsere Stärke. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es sich verdient, dass ihre guten Leistungen honoriert werden. Und das werden wir gemeinsam mit euch durchsetzen.“

Zentralbetriebsratsvorsitzender Karl Kapplmüller und der Betriebsratsvorsitzende der Angestellten, Josef Scheuchenegger, berichteten aus dem Inneren der Verhandlungen mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie. Sie kritisierten die Blockadehaltung der Arbeitgeberseite und bekräftigten, dass man nicht nachgeben werde, bis man einen ordentlichen Abschluss in der Tasche habe. Neben Gehaltserhöhungen verlange man auch Wahlfreiheit zwischen Zeit und Geld und die Freiwilligkeit beim 12-Stunden-Tag müsse garantiert sein. Die Firma Engel sei ein Paradebeispiel dafür, welche Erfolge die Metallindustrie in den letzten Jahren erzielt habe. Im Jahr 2017 konnte sie eine Umsatzsteigerung von 8,6 Prozent vermelden. „Das ist nur gelungen, weil fleißige und fähige MitarbeiterInnen alles gegeben haben. Und deshalb sind die Forderungen mehr als berechtigt“, so die Betriebsräte.

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