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Oberösterreich

Gewerkschaften fordern mehr Geld in Gesundheitsberufen

Dem Pflegepaket 2015 müssen nun weitere Schritte folgen

Im Gesundheitsbereich warten in den kommenden Jahren nicht zuletzt durch den deutlichen Anstieg des Pflegebedarfs große Herausforderungen. Um Pflegeberufe so attraktiv zu gestalten, dass eine ausreichende Zahl an Menschen diese Berufe ergreift und auch langfristig in diesen Berufen bleibt, braucht es eine zukunftsorientierte Gestaltung, sind sich die vier für diesen Bereich zuständigen Gewerkschaften GPA-djp, GÖD, younion und vida einig.

Deshalb fordern GPA-djp-Landesgeschäftsführer Andreas Stangl, GÖD-Landesvorsitzender Dr. Peter Csar, younion-Landesvorsitzender Mag. Christian Jedinger und vida-Landesvorsitzender Helmut Woisetschläger höhere Gehälter für Berufsbilder wie diplomierte medizinisch-technische Fachkräfte (MTF), klinische SozialarbeiterInnen und Hebammen. Durch die neue Aufgabenbeschreibung müssen auch die diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKP), Pflegefachassistenz (PFA) und Pflegeassistenz im Entlohnungsschema neu eingereiht werden.

„Das Pflegepaket 2015 war ein erster wichtiger Schritt, um unsere KollegInnen in Pflege- und Therapieberufen in Oberösterreich zu halten. Aber nun müssen weitere Schritte gegangen werden“, fordern die Gewerkschafter in Richtung des dafür zuständigen Landeshauptmanns Thomas Stelzer.

Neben der finanziellen Besserstellung der KollegInnen, auch schon während der Ausbildung, gebe es auch in weiteren Bereichen Verbesserungspotenzial. Dazu zählen etwa die Personalausstattung oder die Rahmenbedingungen für den Dienstbetrieb, gerade im Hinblick auf die stark erhöhte Arbeitsverdichtung. Weiters müssten die Vereinbarkeit von Beruf- und Familie (Dienstplangestaltung, Kinderbetreuungseinrichtungen) ausgebaut und zukunftsorientierte Modelle für den Einstieg bzw. Umstieg in den Pflegeberuf geschaffen werden. „Nur so kann sichergestellt werden, dass wir im Gesundheitsbereich in Oberösterreich für die Zukunft gerüstet sind und einen Pflegenotstand abwenden können“, sind sich die Gewerkschafts-Spitzen einig.

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