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Oberösterreich

Landeshauptmann ignoriert weiterhin die Anliegen von mehr als 145.000 Beschäftigten

Pflege: Seit mehr als 100 Tagen verweigert LH Stelzer Verhandlungen

„Dezember, Jänner und Februar sind vergangenen und die Gewerkschaften und die Beschäftigten warten immer noch auf eine Antwort“, fordert der stv. Vorsitzende des ÖGB Oberösterreich, Andreas Stangl, Landeshauptmann Thomas Stelzer auf, endlich von seinem hohen Ross zu steigen und über Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen und Entgelt für die oberösterreichischen Pflegebediensteten. Schon am 20. November des Vorjahres haben die Gewerkschaften GÖD, GPA-djp, vida und younion in einem Brief im Namen ihrer mehr als 145.000 Mitglieder eine Aufnahme von Gesprächen gefordert. In den vergangenen Monaten wurde diese Forderung immer wieder erneuert.

Doch auch nach mittlerweile mehr als 100 Tagen ignoriert Stelzer konsequent jedes Angebot zu Verhandlungen. „Ganz offensichtlich sind dem Landeshauptmann die Anliegen der Beschäftigten völlig egal“, kritisiert Stangl. Klar ist, dass der Geduldsfaden der Gewerkschaften bereits gehörig gespannt ist. Eine Unterschriftenaktion der Pflegebeschäftigten, die vor zwei Wochen gestartet wurde, ist nur der Anfang. „Wenn sich Stelzer nicht mit uns an einen Tisch setzt, dann müssen und werden wir weitere Schritte setzen – so lange, bis die Ignoranz des Landeshauptmanns beendet ist“, so Stangl.

Die Forderungen der Gewerkschaften umfassen neben der finanziellen Besserstellung zahlreicher Berufsgruppen wie etwa Medizinisch-Technischer Fachkräfte, klinischer SozialarbeiterInnen, Hebammen oder PflegefachassistentInnen. Daneben werden Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und eine Attraktivierung der Ausbildung gefordert.

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