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Oberösterreich

Banken-KV: Angebot der Arbeitgeber völlig unzureichend

Protestaktion für fairen Abschluss für die mehr als 10.000 Beschäftigten in Oberösterreich – Gibt es keine Einigung, folgen noch im April Warnstreiks

Auch nach der vierten Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag für die rund 73.000 Beschäftigten im österreichischen Bankensektor liegt weiterhin kein akzeptables Angebot der Arbeitgeber vor. Das Letztangebot würde bei einem durchschnittlichen Bruttogehalt in der Branche ein Plus von 2,66 Prozent bedeuten. „Angesichts der Rekordergebnisse und des ständig steigenden Arbeitsdrucks ist dieses Angebot alles andere als fair“, kritisiert der Verhandlungsleiter der GPA-djp und Oberbank-Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Pischinger. Neben dem unzureichenden Gehaltsplus wurden auch die gewerkschaftlichen Forderungen zu einem Arbeitszeitpaket bisher von den Arbeitgebern kategorisch abgelehnt.

Aus diesem Grund finden ab heute Protestaktionen in ganz Österreich statt. In Oberösterreich, wo mehr als 10.000 KollegInnen betroffen sind, haben BetriebsrätInnen aller Banken und Sektoren heute in Linz vor ausgewählten Bankfilialen auf diese Situation aufmerksam gemacht.

Kein fairer Anteil trotz Rekordgewinnen
Während die Bankenbranche über Rekordergebnisse im Jahr 2018 jubelte, die Dividenden an die Aktionäre steigen und die Vorstandsbezüge teils massiv angehoben wurden, wird den Angestellten ihr fairen Anteil verwehrt. „Diese Argumente sind einfach weggewischt worden ebenso wenig anerkannt worden wie das gute Wirtschaftswachstum 2018“, schüttelt Pischinger den Kopf.

„Das Angebot der Arbeitgeber ist völlig unzureichend. Wir fordern mehr Respekt gegenüber den Beschäftigten und einen akzeptablen Abschluss“, fordert Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp Oberösterreich.
Sollte auch in der fünften Verhandlungsrunde am 23. April keine Einigung gefunden werden, werden ab 25. April in ganz Österreich erste Warnstreiks stattfinden, um den Druck weiter zu erhöhen.

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