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Oberösterreich

Helmut Woisetschläger einstimmig als Landesvorsitzender der Gewerkschaft vida bestätigt

Forderung der Gewerkschafter nach 1700 Euro Mindestlohn, besseren Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen und Arbeitszeit-Verkürzung

Der Linzer ÖBB-Betriebsrat Helmut Woisetschläger ist von der Landeskonferenz der Gewerkschaft vida Oberösterreich, die heute, 23. Mai 2019, in Linz stattgefunden hat, einstimmig als Vorsitzender bestätigt worden. „Ich freue mich sehr über dieses breite Vertrauen der KollegInnen. Wir sind gut gerüstet für die Herausforderungen der kommenden Jahre“, bedankte sich Woisetschläger nach seiner Wiederwahl. Der 55-Jährige steht seit 2012 an der Spitze der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft. Zu seinen StellvertreterInnen wurden Sabine Ameshofer, Christine Heitzinger, Jürgen Huemer und Martina Reischenböck gewählt.

Mehr Geld, mehr Freizeit
Ein wichtiges Anliegen für die Gewerkschaft vida ist das Erreichen eines Mindestlohns von 1700 Euro brutto für alle Vollzeit-Beschäftigten. „Außerdem brauchen wir ein modernes Arbeitszeitrecht, das eine Arbeitszeit-Verkürzung bei vollem Lohnausgleich erhält“, sagt Woisetschläger, der auch dafür eintreten will, die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern weiter zu schließen.

Pflegeberufe attraktivieren
Ein weiterer Schwerpunkt für die kommenden Jahre ist für die Gewerkschaft vida der Gesundheitsbereich. „Die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung für die KollegInnen in den Pflegeberufen müssen endlich verbessert werden. Seit mehr als einem halben Jahr betreibt der Landeshauptmann Gesprächsverweigerung. In dieser Zeit hätten wir bereits bedeutende Schritte gehen können, um die Pflegeberufe attraktiver zu machen und gegen einen drohenden Pflegenotstand anzukämpfen“, erklärt Woisetschläger.

Bestbieter- statt Billigstbieter-Prinzip
Als Gewerkschaft für Beschäftigte in Verkehrsbetrieben macht sich die vida auch für
eine Reform des Ausschreibungswesens bei Verkehrsprojekten stark. „Wir fordern,
dass das Bestbieter- an die Stelle des Billigstbieter-Prinzips tritt. Dabei gilt es, auch
soziale Komponenten wie Arbeitsbedingungen und Entlohnung der Beschäftigten zu
berücksichtigen“, sagt Woisetschläger.

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