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Oberösterreich

Gleiche Bezahlung von Frauen und Männern: Oberösterreich liegt immer noch auf dem traurigen vorletzten Platz

ÖGB OÖ-Frauenvorsitzende Elfriede Schober fordert endlich Maßnahmen, um die Einkommensschere zu schließen. Auch die Landespolitik ist gefordert.

12.201 Euro oder 23,9 Prozent verdienen Frauen für Vollzeitarbeit in Oberösterreich im Durchschnitt noch immer weniger als Männer. Darauf macht der morgige Equal Pay Day aufmerksam. Zwar hat er sich im vergangenen Jahr um einen Tag nach hinten verschoben, doch Oberösterreich nimmt vor Vorarlberg bundesweit immer noch den unrühmlichen vorletzten Platz ein. „Morgen haben die Männer das verdient, was wir Frauen in einem ganzen Jahr verdienen. Das zeigt, dass es weiterhin großen Handlungsbedarf gibt, um die Einkommensschere endlich zu schließen“, sagt die Frauenvorsitzende des ÖGB Oberösterreich, Elfriede Schober.

Der Einkommensunterschied betrifft nicht nur das Arbeitsleben, sondern setzt sich auch in der Pension fort. „Das führt dazu, dass viele Frauen eine sehr geringe Pension haben, von der sie ihr Leben kaum bestreiten können“, so Schober weiter.

Ein wichtiger Schritt in Richtung höhere Bezahlung für Frauen wäre die Einführung von 1700 Euro kollektivvertraglichem Mindestlohn. Dazu muss es Lohntransparenz in den Betrieben geben, damit Frauen auch wissen, was ihre männlichen Kollegen verdienen. „So können wir Frauen bei Lohnforderungen in ihrem Selbstbewusstsein stärken“, sagt Schober.

Um Frauen überhaupt Vollzeitarbeit zu ermöglichen, ist es dringend notwendig, auch die Kinderbetreuung in Oberösterreich auszubauen. „Hier ist die Politik gefragt. Zwar hören und lesen wir immer warme Worte der Frauenlandesrätin Christine Haberlander, doch wir vermissen die Taten. Sie hätte es in der Hand, die Situation von Frauen in der Arbeitswelt zu verbessern – es passiert aber wenig bis gar nichts“,
ist für Schober klar, dass die Landespolitik in hohem Maße gefordert wäre, die Frauen zu unterstützen.

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