Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Oberösterreich

Warum geht nichts ohne Druck, Herr Achleitner?

Landesrat soll endlich seine Ankündigungspolitik beenden
„Wir sind sehr froh, dass wir es geschafft haben, eine Insolvenzstiftung für die Beschäftigten der Firma Wick zu bekommen“, sagen der Regionalgeschäftsführer der GPA-djp Oberösterreich, Andreas Stangl und der Landessekretär der Gewerkschaft Bau-Holz, Harald Dietinger über den jüngsten Erfolg in der Causa Wick. Schon Ende Februar wurde bekannt, dass die Firma Wick Fenster & Sonnenschutz aus Vorchdorf zahlungsunfähig ist. Mit Juni soll die Fensterproduktion eingestellt werden, insgesamt sind 331 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen.
 
Trotz des Erfolgs bestätigt sich für die Gewerkschafter das Bild der Politik von Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Vollmundig hat Achleitner schon im Februar „volle Unterstützung“ für die Beschäftigten in den Medien angekündigt. „Bei der medialen Ankündigungspolitik, die wir von Achleitner und der ÖVP bereits kennen, ist es leider geblieben“, schütteln Stangl und Dietinger den Kopf. Kein einziges Mal hat der Wirtschaftslandesrat den Kontakt zu den Betriebsräten oder der Gewerkschaft gesucht und offenbar geglaubt, dass er auch dieses Problem einfach tatenlos aussitzen kann. Erst auf öffentlichen, medialen Druck der Gewerkschaften und der Betriebsräte ist der Landesrat aus seiner Untätigkeit erwacht. Schöne mediale Sonntagsreden haben wir schon genug in OÖ gehört – setzen Sie endlich auf Ihre warmen Worte auch unmittelbar Taten und verkriechen sich nicht auf Kosten der nun arbeitslosen Beschäftigten in diesem Land“, so die Gewerkschafter.

 

Artikel weiterempfehlen