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Oberösterreich

Kultur: Rasche Hilfe für Beschäftigte ist überfällig

Regierung darf Kunst und Kultur nicht noch länger im Stich lassen

„Hoffentlich ist die Personaldebatte um das Kultur-Staatssekretariat jetzt beendet, denn hinterher wartet die wirkliche Arbeit“, sagt der Bereichsvorsitzende für Kunst, Medien, Sport und frei Berufe (KMSfB) in der younion Oberösterreich, Johann Stütz. Seit Ausbruch der Corona-Krise wurden viele Beschäftigte im Kunst- und Kulturbereich – von Schauspielern bis hin zu Technikern – völlig im Regen stehen gelassen. „Wir haben es sehr oft mit freien Dienstverträgen oder anderen prekären Arbeitsverhältnissen zu tun. Gibt es keinen Kulturbetrieb, gibt es auch keine Gage für diese KollegInnen, die oft ohnehin nur schlecht bezahlt werden und daher kaum einen finanziellen Polster haben“, schildert Stütz die dramatische Lage der Beschäftigten.

Auch die angekündigte schrittweise Öffnung des Kulturbetriebs verbessert die Lage nur zum Teil. „Viele Veranstaltungen, gerade jene, wo viel Personal benötigt wird, werden nach wie vor nicht stattfinden“, sagt Stütz. Bisher haben viele im Kunst- und Kulturbetrieb nicht einen Cent an Unterstützung erhalten. Dass aus dem 38 Milliarden Euro schweren COVID-19-Topf bisher nur fünf Millionen Euro an die Kunst und Kultur gegangen sind, ist ein Hohn. „Wir brauchen ein umfassendes Paket für die tausenden Beschäftigten, damit sie die Krise überstehen können“, fordert die Gewerkschaft ein rasches Handeln der Bundesregierung.

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