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Oberösterreich

Postbus: Weg mit absurden Dienstplänen!

LenkerInnen müssen zwischen Diensten stundenlang unbezahlt warten

„Wie das Management mit den Postbus-Lenkern umgeht, ist ganz einfach letztklassig“, kann der Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida, Helmut Woisetschläger, über die Dienstpläne der KollegInnen nur den Kopf schütteln. 

Viele LenkerInnen müssen an einem Tag zwei Dienste erledigen. So fährt beispielsweise ein Kollege von 5.30 Uhr bis 7 Uhr den Kurs Freistadt – Linz. Dann verweilt er bis 16.30 Uhr unbezahlt auf der Dienststelle, ehe er ab 16.30 Uhr den Kurs Linz – Freistadt fährt. Anschließend muss er noch für drei bis dreieinhalb Stunden in Freistadt im Bereitschaftsdienst ausharren. Somit ist er zwar mehr als 15 Stunden unterwegs, bekommt allerdings nur 6,5 Stunden bezahlt.

„Diese Dienstpläne sind einfach unmenschlich – so kann das nicht weiter gehen“, sagt Woisetschläger. Nicht nur, dass die LenkerInnen völlig respektlos behandelt werden, auch die Sicherheit aller Beteiligten ist dadurch massiv gefährdet. „Die Gefahr der Übermüdung ist groß, das ist völlig inakzeptabel“, so der vida-Landesvorsitzende.

In Zeiten, in denen man davon spricht, den öffentlichen Verkehr stärken zu wollen, wäre auch ein anderer Umgang mit den Beschäftigten in diesem so wichtigen Bereich angebracht, so Woisetschläger abschließend.

 

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