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Oberösterreich

ÖGB-Reischl: „Das Virus wird nicht nur bis Ende August ein Gesundheitsrisiko darstellen“

Leitende Sekretärin im ÖGB fordert: Betroffene müssen viel länger im Voraus erfahren, welchen Schutz sie haben

Erneut wurde die Risikogruppen-Regelung nun vom Gesundheitsministerium verlängert. „Die Verlängerung ist grundsätzlich gut. Aber erst zwei Tage vor dem Auslaufen der Risikogruppen-Regelung zu erfahren, dass sie wieder verlängert wird, ist nicht akzeptabel“, kritisiert Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin im ÖGB. Immer nur von einem Monat auf den anderen zu schauen, sei für Betroffene wie pflegende Angehörige seelisch wie beruflich sehr belastend.

Planungssicherheit für ArbeitnehmerInnen und Unternehmen schaffen

Was es braucht, ist mehr Gewissheit für ArbeitnehmerInnen, die zur Risikogruppe gehören. Am besten mehrere Monate im Voraus. „Angesichts der steigenden Infektionszahlen, braucht es viel mehr Planungssicherheit, denn das Virus wird ja nicht nur bis Ende August ein Gesundheitsrisiko darstellen“, sagt Reischl. Arbeitgeber würden davon auch profitieren, erklärt Reischl. Sie hätten dadurch mehr Rechtssicherheit und könnten in die Zukunft planen. „Das wäre eine Win-Win-Situationen für ArbeitnehmerInnen wie Arbeitgeber“, unterstreicht Reischl abschließend.

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