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Oberösterreich

Gewerkschaftsjugend senkt Alter bei BR-Wahlen

Jugendvertrauensräte müssen weiter gesichert bleiben

„Die Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen ist ein demokratiepolitisch richtiger Schritt“, begrüßt der Vorsitzende der Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) Oberösterreich, Josef Rehberger, die gestern im Ministerrat beschlossene Änderung von 18 auf 16 Jahre.

Die Gewerkschaftsjugend bleibt aber dennoch wachsam: „Noch zu frisch sind die Erinnerungen daran, dass die türkis-blaue Koalition die Jugendvertrauensräte abschaffen wollte.“ Das konnte durch den Einsatz der ÖGJ verhindert werden. Zusätzlich zum Betriebsrat sind die Jugendvertrauensräte (JVR) eine unabdingbare, altersadäquate Vertretung für Lehrlinge und Jugendliche im Betrieb. Die Wahlperiode von zwei Jahren (im Gegensatz zu fünf Jahren beim Betriebsrat) stellt sicher, dass alle Lehrlinge zumindest einmal während ihrer Lehrzeit ihre Vertretung wählen können.

„Jugendvertrauensräte verstehen die Sorgen und Probleme junger ArbeitnehmerInnen am Besten. Sich gleichaltrigen KollegInnen anzuvertrauen, fällt bei weitem leichter. Genauso wie es in der Schule Klassen- und Schulsprecher gibt und auch die Studierenden mit der ÖH eine Vertretung haben, ist das auch für junge KollegInnen wichtig und notwendig“, sagt Rehberger.

 

 

 

 

 

 

 

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