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Oberösterreich

Zusätzliche Hilfskräfte: Ein wichtiger Schritt!

Positive getestete KollegInnen in Heimen nicht einsetzen.

"Wir sind erfreut darüber, dass nach Vorschlag von Landesrätin Gerstorfer nun schon drei Monate früher als geplant zusätzliche Hilfskräfte in den Alten- und Pflegeheimen aufgenommen werden können", begrüßt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion, Christian Jedinger, den Beschluss der oö. Landesregierung. Die Aufnahme von zusätzlichem Hilfspersonal im Ausmaß von zwei Prozent zusätzlich zum Mindestpflegeschlüssel wurde von den Gewerkschaften in den Pflegeverhandlungen 2020 erreicht.

Träger sollen Möglichkeit nützen

"Zusätzliches Personal ist in den Heimen dringend notwendig. Schon bisher gab es akute Personalengpässe. Die Corona-Krise hat das noch einmal verschärft", sagt Jedinger. Der Gewerkschafter appelliert an die Träger der Heime, diese Möglichkeit, zusätzliches Personal aufzunehmen, unbedingt auch zu nützen.

Keine Corona-positiven KollegInnen einsetzen!

Ein völlig falsches Zeichen dagegen ist in der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung zu lesen. So können, wenn ein ärztliches Sachverständigen-Gutachten vorliegt, positiv getestete KollegInnen zur Arbeit eingeteilt werden. "Das ist völlig fahrlässig und muss sofort geändert werden", kann Jedinger darüber nur den Kopf schütteln und appelliert an die Fürsorgepflicht des Dienstgebers, kranke MitarbeiterInnen auf keinen Fall einzusetzen.

 

 

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