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Salzburg
Peter Eder ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder.

Tag des Ehrenamts: Einsatz von BetriebsrätInnen würdigen

Rund 4700 Menschen machen sich in Salzburger Betrieben als BetriebsrätInnen tagtäglich für die Interessen ihrer KollegInnen stark. Am heutigen internationalen Tag des Ehrenamts streicht ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder ihr tägliches Engagement hervor.

„Leider wird selten an die BetriebsrätInnen gedacht, wenn vom Ehrenamt gesprochen wird. Dabei sind nur die wenigsten Betriebsratsvorsitzenden in Unternehmen mit mehr als 150 Beschäftigten tätig, um zu einer Freistellung zu kommen. Der überwiegende Teil ist Betriebsrat aus Überzeugung und opfert einen Teil seiner Freizeit für die Anliegen der KollegInnen“, so Eder. „Der heutige Tag bietet die Gelegenheit ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement zu danken.“


Wirtschaft profitiert von BetriebsrätInnen
In der Gesamtbetrachtung profitieren Betriebe enorm durch das Vorhandensein eines Betriebsrates. Bereits mehrmals haben die Ergebnisse des Arbeitsklima Index der AK Salzburg bestätigt, dass Beschäftigte in organisierten Betrieben zufriedener sind. Als Bindeglied zwischen Geschäftsleitung und Beschäftigten sind BetriebsrätInnen zudem das eigentliche Rückgrat der österreichischen Betriebe und Garant für betriebliche Mitbestimmung der Beschäftigten. „Zufriedene ArbeitnehmerInnen sind produktiver“, weiß auch ÖGB-Landesgeschäftsführerin Heidi Hirschbichler.


Trotz der positiven Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit und Produktivität in einem Betrieb haben ArbeitnehmerInnen bei der Gründung eines Betriebsrates noch häufig mit Widerstand zu kämpfen. ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder will BetriebsrätInnen daher noch stärker als Partner in einer modernen Arbeitswelt positionieren. „Gerade in der jüngsten Vergangenheit verzeichnen wir gehäuft Anfragen betreffend Neugründung einer Körperschaft. Um diese zu unterstützen, möchte ich das Image des Betriebsrates bei Wirtschaftstreibenden weiter verbessern. Leider nehmen noch immer viele Firmenchefs BetriebsrätInnen als Feindbild statt als Partner wahr. Dabei geht es BetriebsrätInnen neben dem Wohl der KollegInnen letztendlich um den Erhalt der Arbeitsplätze“, so Eder.

Rechte von BetriebsrätInnen stärken
In diesem Zusammenhang erneuert Eder die Forderung des ÖGB nach massiven Verbesserungen im Bereich der Arbeit von BetriebsrätInnen. „Engagement für andere darf nicht zum Risiko werden. Daher muss der Kündigungsschutz, der derzeit nur für BetriebsrätInnen selbst gilt, auf jene ausgedehnt werden, die sich für Betriebsratswahlen einsetzen“, erklärt Eder.

Die ÖGB-Forderungen auf einen Blick:
 

  • Die Ausdehnung des Benachteiligungsverbots und des Kündigungsschutzes auf Ersatzmitglieder des Betriebsrats und für alle, die sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung von Betriebsrats- und Personalvertretungswahlen beteiligen.
  • Senkung der Freistellungsgrenzen sowie Ausweitung der Bildungsfreistellung.
  • Anspruch auf Bildungsfreistellung auch für ErsatzbetriebsrätInnen, ErsatzpersonalvertreterInnen und Ersatz-JugendvertrauensrätInnen.

 

 

 

 

 

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