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Salzburg
Peter Eder ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder.

Abschaffung der Aktion 20.000 ist großer Fehler

Als eine ihrer ersten Maßnahmen kündigt die neue Regierung die erfolgreich angelaufene Aktion 20.000 auf. Davon profitierten vor allem langzeitarbeitslose Menschen über 50 Jahre, wobei sich das Programm bereits jetzt als effektives Instrument gegen Langzeitarbeitslosigkeit bewährt hat. „Die Abschaffung der erfolgsversprechenden Aktion zerstört nun die Hoffnungen vieler arbeitssuchender Menschen und verdeutlicht schon jetzt den unsozialen Stil der neuen Bundesregierung“ verurteilt ÖGB-Landesgeschäftsführerin Heidi Hirschbichler diese Maßnahme scharf.
 
Angriff auf die Schwächsten
Wieder einmal macht sich bemerkbar, dass der arbeitenden Bevölkerung schwere Zeiten bevorstehen. Ältere Arbeitssuchende, also jene Menschen die es am schwersten haben wieder einen Job zu finden, trifft dieser Schritt mit voller Härte und verdeutlicht, dass die Beschäftigungsförderung keinen hohen Stellenwert für die neue Bundesregierung genießt. „Die gute Konjunkturaussicht und die gute Arbeitsmarktlage dürfen nun nicht als Vorwand verwendet werden um es jenen Menschen noch schwerer zu machen, die es ohnehin schon schwer genug haben und nicht von der guten Wirtschaftslage profitieren“ ergänzt ÖGB-Vorsitzender Peter Eder. Ältere Arbeitslose haben auch trotz Hochkonjunktur keine guten Chancen auf einen Arbeitsplatz.
 
Erfolgreicher Anlauf der Aktion in Salzburg
Die Zahlen für das Bundesland Salzburg untermauern den erfolgreichen Start der Aktion. In der Modellregion Pongau waren vor zwei Wochen 36 Stellen besetzt, womit das bisherige Ziel erreicht wurde. Nun wäre es an der Zeit die Aktion auf das ganze Bundesland Salzburg auszuweiten.“ so Heidi Hirschbichler. Insgesamt waren für Salzburg über 300 Arbeitsplätze geplant. Die Streichungen der Beschäftigungsförderungen ist daher mehr als unverständlich und zeigt wie schnell die Aussichten von älteren arbeitslosen Menschen zunichtegemacht werden.
„Eine Ausweitung und keine Abschaffung der Beschäftigungsförderung wären notwendige Schritte“ so Eder und Hirschbichler abschließend.

 

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