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Salzburg

ÖGB und AK Salzburg stehen hinter Eisenbahnern

Beschäftigten muss nach der Lohnerhöhung mehr Netto vom Brutto im Börsel bleiben.

„Die Forderungen der Eisenbahn-Beschäftigten sind berechtigt. ÖGB und AK Salzburg werden daher alle Maßnahmen unterstützen, die von den Beschäftigten zur Durchsetzung ihrer Interessen gesetzt werden müssen“, stellte ÖGB-Landesvorsitzender AK-Präsident Siegfried Pichler anlässlich der am Montag, 30. 6. abgehaltenen Informationsveranstaltung der Eisenbahner klar.

Reales Lohnminus inakzeptabel
Das Angebot der Arbeitgeber bezeichnete er als Schlag ins Gesicht für die hart arbeitenden Beschäftigten. „Ein Plus von 1,8 Prozent brutto plus eine nicht bezifferte Einmalzahlung gleichen nicht einmal die Teuerung aus. Das unfaire Steuersystem würde dazu führen, dass aufgrund der kalten Progression ein reales Lohnminus von durchschnittlich 0,4 Prozent rauskommen würde“, sagte Pichler.


Mit Nettoerhöhung Nachfrage ankurbeln
Angesichts einer stagnierenden Binnennachfrage sei eine Nettoerhöhung das Gebot der Stunde, um den Konsum und somit die Wirtschaft anzukurbeln. „Die Beschäftigten müssen die Inflation abgegolten und am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Schließlich sind sie es, die zu den verbesserten Betriebsergebnissen der Unternehmen beitragen“, stellte Pichler klar. An einer Nettoerhöhung von drei Prozent führe daher kein Weg vorbei.

In diesem Zusammenhang erinnert der ÖGB-Vorsitzende an die gerade gestartete Lohnsteuer-Kampagne des ÖGB. „Die Menschen haben es satt, dass sich der Finanzminister am meisten über die alljährlichen Lohnerhöhungen freut. Den Beschäftigten muss endlich mehr netto vom brutto bleiben, damit sie sich das Leben wieder leisten können. Ziel muss es sein, dass der hohe Eingangssteuersatz von 36,5 Prozent spürbar gesenkt wird und dass die Steuerstufen jährlich an die Inflation angepasst werden, um die kalte Progression in den Griff zu bekommen.“


BetriebsrätInnen unterstützen ÖGB-Kampagne
Dass der ÖGB mit der Lohnsteuer-Senkung ein Ohr bei den Beschäftigten hat, zeigt das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Blitz-Umfrage an der sich 11.000 Belegschaftsvertreter beteiligt haben. 98,77 Prozent  stehen hinter der Kampagne von ÖGB und Gewerkschaften, und sie haben sich gleichzeitig bereit erklärt, aktiv daran mitzuarbeiten.

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