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Salzburg

Lohnsteuerreform bringt dringend notwendige Entlastung

Symbolbild Tabellarische Auflistung der steuerlichen Entlastung.

Vor einem Jahr setzte der Österreichische Gewerkschaftsbund am 22. 10. 2014 mit seinem „Lohnsteuer runter“-Aktionstag ein deutliches Zeichen. Österreichweit wurden an diesem Tag Aktionen im öffentlichen Raum gesetzt und Unterschriften gesammelt, um das Lohnsteuermodell von ÖGB und AK in der Öffentlichkeit zu bewerben. Die Aktivitäten waren letztendlich von Erfolg gekrönt. Mit 1. Jänner 2016 tritt die Lohnsteuerreform in Kraft, die deutliche Entlastungen für ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen bringen wird.

70.000 SalzburgerInnen haben für Lohnsteuerreform unterschrieben
„Der Erfolg ist letztendlich auf den großen Rückhalt in der Bevölkerung zurückzuführen. Insgesamt 882.184 Menschen – rund 70.000 in Salzburg – haben vergangenes Jahr für die Lohnsteuersenkung unterschrieben. Diese beeindruckende Zahl zeigt wie höchst an der Zeit die Steuerreform war. Umso erfreulicher ist, dass diese Reform in 70 Tagen Wirklichkeit wird“, sagt ÖGB-Landesvorsitzender AK-Präsident Siegfried Pichler.

Wichtiger Impuls für die Wirtschaft
Insgesamt wird die Lohnsteuerreform fünf Milliarden Euro Entlastung bringen, 300 Millionen Euro alleine in Salzburg. „Diese Summe ist ein Riesenerfolg für die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen“, so Pichler. Der ÖGB-Vorsitzende ist überzeugt, dass diese Gelder dringend benötigte Impulse für die Wirtschaft bringen werden. „Aufgrund des noch immer verhaltenen Wirtschaftswachstums steigen die Arbeitslosenzahlen bedauerlicherweise noch immer von Monat zu Monat an. Wenn der Konjunkturmotor wieder rund läuft, wird das auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben“, erklärt Pichler.

Durchschnittlich 882 Euro für SalzburgInnen
ÖGB-Landesgeschäftsführerin Heidi Hirschbichler streicht hervor, dass die Steuerreform eine spürbare Entlastung der Salzburger Beschäftigten bringen wird. „Salzburgs ArbeitnehmerInnen dürfen sich ab 1. Jänner über ein durchschnittliches monatliches Netto-Plus von 73,50 Euro freuen. Jährlich haben sie 882 Euro mehr zur Bewältigung ihres Alltags im Börsel.“

Kalte Progression nachhaltig entschärfen
Neben der Entlastung durch neue, niedrigere Tarifstufen haben die Reformvorschläge von ÖGB und AK auch Maßnahmen gegen die künftigen Auswirkungen der kalten Progression enthalten. „Es freut mich, dass mittlerweile auch Finanzminister Schelling diese Vorschläge prinzipiell übernommen hat“, so Hirschbichler. „Der Minister ist jetzt gefordert diese Zusagen auch in die Tat umzusetzen. Die Reform muss bis 2017 stehen, damit die hart erkämpfte Lohnsteuerreform nachhaltig wirken kann.“

Gegenfinanzierung nicht aufweichen
Wenig begeistert ist Hirschbichler von der De-facto-Verschiebung der Registrierkassenpflicht um ein halbes Jahr. „Die Bekämpfung von Steuerhinterziehung ist ein wesentlicher Punkt zur Gegenfinanzierung der Lohnsteuer-Entlastung. Sollte nun durch eine schrittweise Aufweichung der Gegenfinanzierung zu wenig Geld im Staatssäckel landen, wird man nicht an der Einführung einer Steuer auf Vermögen herumkommen. Denn eines muss klar sein: Budgetsanierung auf Kosten des Sozialsystems werden wir nicht dulden", so Hirschbichler. „Mehr als 882.000 Menschen haben nicht dafür unterschrieben, dass sie sich ihre Entlastung selbst bezahlen müssen.

Service:
In 10 Wochen tritt die Lohnsteuer-Entlastung in Kraft. Auf www.oegb.at/rechner können sich Interessierte ausrechnen wie hoch die persönliche Entlastung ab 1. Jänner 2016 sein wird.

 

 

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