Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Salzburg

Baustopp beim Bildungscampus Gnigl gefährdet dringend benötigte Arbeitsplätze

Es herrscht vorsichtiger Optimismus in der Salzburger Baubranche. Die Verschiebung des Baubeginns des Bildungscampus Gnigl kann diesen Optimismus aber wieder ordentlich bremsen. Die Stadt Salzburg investiert in Zeiten höchster Arbeitslosigkeit in ein in mehrerer Hinsicht sinnvolles Projekt.
Aus Sicht der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) ist eine derartige Behinderung wichtiger Bauvorhaben unverantwortlich! Vollkommen unverständlich und fahrlässig ist aber der Stopp des gesamten Projektes wegen eines einzigen denkmalgeschützten Objektes.

 

Bauarbeitslosigkeit würde durch Projektumsetzung sinken

„Die Vorgehensweise des Gestaltungsbeirates ist ein Schlag ins Gesicht der durchschnittlich fast 2000 arbeitslosen Bauarbeiter in Salzburg. Gerade am Bau ist die Sockelarbeitslosigkeit in den letzten Jahren dramatisch angestiegen“, sagt Othmar Danninger, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz.

Baukultur, städtebauliche Regeln und Denkmalschutz sind zweifellos wichtige Werte und Grundlagen für sinnvolle Baumaßnahmen. Für Einsprüche und Änderungswünsche wäre aber in den letzten Monaten genug Zeit gewesen.
„Ich fordere den Beirat auf, ein derart wichtiges Projekt nicht auf Kosten von arbeitslosen Bauarbeitern und den zukünftigen Nutzern dieses Vorzeigeprojektes zu blockieren“, so Danninger abschließend.

 

 

Artikel weiterempfehlen