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Steiermark

Land Steiermark lud zum Arbeitsmarktgipfel

Gemeinsam gegen die Corona-Krise am Arbeitsmarkt

Das Land Steiermark, die steirischen Sozialpartner und das Arbeitsmarktservice Steiermark sehen die Entwicklung des steirischen Arbeitsmarktes trotz einer leichten Erholung weiterhin mit großer Sorge. Bei einem Gipfeltreffen auf Einladung von Soziallandesrätin Doris Kampus und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl wurde am vergangenen Freitag, den 3. Juli, die aktuelle Situation analysiert und eine Vorschau auf den Herbst unternommen.

Horst Schachner, der Vorsitzende des ÖGB Steiermark, wünscht sich in diesem Zusammenhang mehr Engagement von Bundesseite:

„Ich betrachte die Entwicklungen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt im Gefolge der Corona-Krise mit großer Sorge. Die Sozialpartner haben bereits Anfang März entschlossen gehandelt und das Corona-Kurzarbeitsmodell aufgesetzt, mit dem eine sehr große Zahl an Arbeitsplätzen erhalten werden konnte. Trotz Kurzarbeit haben wir aber eine hohe Arbeitslosenrate wie auch eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und einen Engpass bei den Lehrstellen.

All diese Missstände müssen im Sinne der Menschen ebenso entschlossen bekämpft werden, wie dies auch zur Eindämmung des Virus passiert ist.

Wir begrüßen die Initiativen der Landesregierung wie die Corona-Stiftung und Produktionsschulen, verlangen aber insbesondere auch von Bundesseite mehr Engagement, um den arbeitslos gewordenen Menschen wieder Arbeit zu verschaffen. Für den ÖGB Steiermark ist die Erhöhung des Arbeitslosengeldes ein großes Anliegen, weil die derzeitige Nettoersatzrate von lediglich 55 Prozent viele Arbeitslose vor enorme Schwierigkeiten stellt.“

Die detaillierten Forderungen und Statements der beiden Landesrätinnen, der Sozialpartner und des AMS finden Sie in untenstehendem Link!

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