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Steiermark

Machtvolle Demonstration für Lohnerhöhung

Metaller-KV: Kampf gegen Reallohnverluste

Wir wollen kein Taschengeld, sondern eine Reallohnerhöhung, die wir uns verdient haben“, stellte ProGe-Bundesvorsitzender Rainer Wimmer bei der heutigen Demonstration der Metall-Arbeiter und -Angestellten in Weiz klar.

Nachdem die Kollektivvertrags-Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Fachverband Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) in bisher drei Runden ergebnislos verlaufen sind, setzten die ArbeitnehmerInnen nun ein deutliches Zeichen. Fast 1.000 Personen waren nach Weiz gekommen, um für eine angemessene Lohnerhöhung zu demonstrieren. Ein langer Zug formierte sich, der dann vor der Firma Mosdorfer, die zum Imperium des FMMI-Chefverhandlers Christian Knill gehört, deutlich seinen Unmut mit den bisherigen Angeboten der Arbeitgeber zum Ausdruck brachte.

Die 100 Euro bzw. 3,4 %, die die Gewerkschaft fordere, seien nichts Außergewöhnliches: „Die Arbeitnehmer müssen am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen teilhaben.“ Demgegenüber hatten die Arbeitgeber in den bisherigen Verhandlungen lediglich 2 % Lohn- und Gehaltserhöhung geboten, also weniger als die Inflationsrate. Eine Klarstellung traf Wimmer auch bezüglich der Arbeitszeit: „Die Junktimierung des KV-Lohns mit flexibleren Arbeitszeiten muss aufgehoben werden.“

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 120.000 Beschäftigten in der Maschinen- und Metallwarenindustrie werden morgen fortgesetzt.

Rückfragenhinweis:
Dr. Martin Fill, ÖGB Steiermark – Presse, Tel. 0664 6145 173

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