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Steiermark

Feiertage müssen erhalten bleiben!

"Wir brauchen unsere Feiertage", erteilte ÖGB-Vorsitzender Horst Schachner Plänen zur Abschaffung von Feiertagen eine klare Absage.

Nachdem vor Kurzem wieder einmal Ideen zur Abschaffung von Feiertagen von Seiten der Industriellenvereinigung laut geworden waren, liefen beim ÖGB-Vorsitzenden Horst Schachner sofort die Telefone heiß. Viele ArbeitnehmerInnen brachten ihren Unmut zum Ausdruck.

"Die Menschen wollen ihre Feier- und Erholungsmöglichkeiten und damit haben sie auch Recht", erklärt Schachner. Schließlich sei es unbestritten, dass Stress und Burnout zunehmen, und daher wäre es absolut kontraproduktiv, die Ruhezeiten der arbeitenden Menschen zu beschneiden.

Erholung ist notwendig

"Ich weiß nicht, was die Wirtschaft will, wenn ich Österreich bei der tatsächlich geleisteten wöchentlichen Arbeitszeit immer an der Spitze der Rankings sehe", sind für ihn die Argumente der Arbeitgeberseite keineswegs ausreichend. Auch jetzt schon stünden genügend Möglichkeiten zur Spitzenabdeckung zur Verfügung.

Viele müssen Sonntagsarbeit leisten

Man möge bitte auch die vielen Personen in Gastgewerbe, Medien, Schichtbetrieb und Notdiensten nicht vergessen, die ohnehin schon ohne Rücksicht auf Tageszeit, Sonn- und Feiertage Dienst tun müssen. Diesen Gruppen stehe ein angemessener Ausgleich an Lohn und Ersatzruhe für ihre besonderen Leistungen zu. Es sei aus Sicht der Gewerkschaft notwendig und für alle Teile von Gesellschaft und Wirtschaft letztlich sinnvoll, wenn die ArbeitnehmerInnen Zeit zur Erholung und auch Zeit für Feierlichkeiten haben.

Auch die gesetzlich und kollektivvertraglich eingeräumten Möglichkeiten der Flexibilisierung sind bereits jetzt mehr als ausreichend und werden gar nicht alle ausgenützt.

Und dann noch die Fenstertage

Am allerwenigsten Verständnis kann Schachner aber aufbringen, wenn auch noch gegen die so genannten Fenstertage gewettert werde. "Die werden doch im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber vereinbart, kosten einen Urlaubstag und nützen der gesamten Freizeitwirtschaft", so Schachner abschließend.

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