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Steiermark

Bau-Sozialpartner kämpfen für Bestbieter

Bei Vergabe öffentlicher Aufträge soll nicht nur der Billigstbieter zum Zug kommen.
Baukran Vergaben sollen nach dem Bestbieter-Prinzip erfolgen

Begonnen hat es mit einem Schulterschluss, in dem sich die Bau-Sozialpartner, nämlich die Gewerkschaften Bau-Holz, ProGe und GPA-djp mit den Vertretern der Bauwirtschaft zusammengefunden haben. Auslöser der Initiative unter dem GBH-Vorsitzenden Beppo Muchitsch waren Fälle von Lohn- und Sozialdumping, dubiose Sub-Vergaben sowie steigende Arbeitslosenzahlen im Baugewerbe.

Initiative für faire Bau-Vergaben

Mehr als zwei Drittel des Vergabevolumens der gesamten Bautätigkeit wird von der öffentlichen Hand finanziert, die in der Regel an den Billigstbieter vergibt. Die Folge waren Vergaben an ausländische Firmen, Auftragsprobleme bei inländischen Firmen und der Verlust inländischer Arbeitsplätze. Als konkreten Verbesserungvorschlag hat die Initiative "Faire Vergaben" ein Modell erstellt, wonach der Preis nur mehr zu 60 Prozent entscheidend sein soll; für den Zuschlag sollen aber in einem Ausmaß von 40 Prozent auch soziale, ökologische und regionale Kriterien einbezogen werden.

Unterstützung durch Landesregierung

Der erste Erfolg war, dass Gewerkschaft und Arbeitgeber an einem Strang zogen. Dies aber hat nun auch zu dem zweiten Erfolg geführt, dass die Landesregierung die erhobenen Forderungen unterstützt. Gemeinsam sollen bereits im Juli neue Vergaberichtlinien entwickelt werden.

 

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