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Tirol

Neue Regierung zerstört über 40jährige Erfolgsgeschichte!

Abschaffung der Jugendvertrauensräte „Schlag ins Gesicht aller Jugendlicher“

Als „schweren Rückschritt“ bezeichnet Tirols ÖGB-Jugendvorsitzender Thomas Spiegl die im neuen Regierungsprogramm vorgesehene Abschaffung von Jugendvertrauensräten. Und weiter: „Die Entdemokratisierung schreitet voran!“. Österreichweit gibt es über 2000 Jugendvertrauensräte, in Tirol sind es knapp 140 in insgesamt 48 aktiven Jugendvertrauensratskörperschaften. Bereits bei seiner Gründung im Jahr 1945 schuf der ÖGB eine eigene Jugendvertretung, im Jahr 1973 wurde die Position des Jugendvertrauensrates gesetzlich verankert.

Kaske als einer der ersten Jugendvertrauensräte Österreichs
Unterstützt wird die Jugend von Tirols ÖGB-Vorsitzendem Philip Wohlgemuth: „Jugendliche brauchen gleichaltrige AnsprechpartnerInnen im Betrieb. Ihre Vertretung abzuschaffen ist ein Schlag ins Gesicht aller Jugendlichen und Lehrlinge!“ Er verweist auf die über 40jährige Erfolgsgeschichte des Modells: „Heutige Spitzenpolitiker wie AK-Präsident Kaske begannen ihre Laufbahn als Jugendvertrauensrat, er war einer der ersten von ganz Österreich. Dieses Ehrenamt ermöglicht das Kennenlernen von Demokratie und politischer Mitbestimmung von Grund auf, wie man sieht engagieren sich diese jungen Menschen oft auch in Folge für die Gesellschaft.“ Es sei essentiell, dass die innerbetriebliche Mitbestimmung gestärkt werde und unbedingt notwendig, dass der Jugendvertrauensrat weiterhin bestehen bleibe.

JVR-Gründung ab 5 Jugendlichen im Betrieb möglich
Die Voraussetzungen zur Gründung eines Jugendvertrauensrates im Unternehmen beschreibt Spiegl folgendermaßen: „Sobald mindestens fünf Jugendliche im Betrieb beschäftigt sind, kann eine Jugendvertrauenskörperschaft gegründet werden. Zur dafür benötigten Wahl dürfen alle Jugendlichen, bis zum vollendeten 18. und alle Lehrlinge bis zum vollendeten 21. Lebensjahr ihre Stimme abgeben. Zum passiven Wahlrecht, sprich sich zum Jugendvertrauensrat wählen lassen zu können, sind alle bis zum vollendeten 23. Lebensjahr berechtigt. Diese müssen seit mindestens 6 Monaten im Betrieb beschäftigt sein“.

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