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Tirol

Wohlgemuth angesichts „verpflichtender Freiwilligkeit“ zu 12-Stunden-Tag:

Schlimmste Befürchtungen bewahrheiten sich

Angesichts des heute veröffentlichten ersten Falls in Tirol, wonach sich ein Arbeitnehmer zu einem generellen 12-Stunden-Tag quasi verpflichtet, spart Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth nicht mit Kritik: „Dieser Fall beweist einmal mehr, dass die angebliche ‚Freiwilligkeit‘ im neuen Arbeitszeitgesetz eine bloße Farce ist. Die Bundesregierung hat die ArbeitnehmerInnen bewusst getäuscht und mit ihrem schwammig formulierten Gesetz einem generellen 12-Stunden-Tag Tür und Tor geöffnet!“

Der im Arbeitsvertrag angegebene Passus komme einer „verpflichteten Freiwilligkeit“ gleich. „Hier werden ArbeitnehmerInnen wirklich für blöd verkauft, unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich leider“, ärgert sich Wohlgemuth. Immer öfter tritt ein neuer Fall mit ähnlichen Neuregelungen auf. „Das ist erst die Spitze des Eisbergs. Wir werden künftig vermehrt mit ähnlichen Anfragen konfrontiert werden“, ist Wohlgemuth überzeugt. Er fordert eine komplette Neuverhandlung des Arbeitszeitgesetzes und „dieses Mal unter bedingungsloser Einbindung der Sozialpartner“.

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