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Tirol

Brennsteiner warnt: Mutterschutz-Kosten nicht abwälzen!

WKÖ-Vorstoß „unfassbar“
Der von der Wirtschaftskammer ins Spiel gebrachte Abtausch von Papamonat gegen vorzeitigen Mutterschutz ist für Karin Brennsteiner, Tirols ÖGB-Frauenvorsitzende, „beschämend und unfassbar“. Sie ortet ein „familienfeindliches Klima wie seit 50 Jahren nicht“.
 
Kuhhandel mit Karenzzeiten
„Der Versuch, die Kosten für vorzeitigen Mutterschutz auf die Krankenversicherung und folglich auf die ArbeitnehmerInnen abzuwälzen ist eine absolute Frechheit“, kommentiert Brennsteiner den entsprechenden Vorschlag von Rolf Gleißmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer. Dieser hatte die Änderung als Abtausch für den Rechtsanspruch auf das sogenannte „Papamonat“ ins Spiel gebracht. „Es ist absolut durchschaubar, dass hier einmal mehr die ArbeitnehmerInnen hinters Licht geführt und zur Kasse gebeten werden. Wesentlich mehr Frauen benötigen den Anspruch auf vorzeitigen Mutterschutz als Männer bisher das Papamonat in Anspruch genommen haben“, so Brennsteiner. Sie ärgert sich zudem, dass hier mit Karenzzeiten ein „Kuhhandel“ betrieben werde. „Das eine ist nicht gegen das andere austauschbar, beides ist für werdende oder frischgebackene Eltern enorm wichtig. Es ist unfassbar, dass hier grundlegende Bedürfnisse – nämlich Zeit mit dem Neugeborenen zu verbringen – als Druckmittel verwendet werden!“, so Brennsteiner, die abschließend betont: „Kinder sind etwas sehr Wertvolles für unsere Gesellschaft. Ich verwehre mich entschieden dagegen, dass sie auf einen für die Wirtschaft negativen Kostenfaktor reduziert werden!“

 

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