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Tirol

Wohlgemuth zu Papamonat:

Arbeitsrecht modernem Familienbild anpassen
Den Rechtsanspruch auf den sogenannten „Papamonat“ fordert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. „Das Familienbild hat sich schon längst gewandelt, nur die Politik hinkt noch hinterher!“
 
Rechtsanspruch als Meilenstein
IHS-Chef Martin Kocher schätzte am Wochenende in der ORF-Pressestunde die jährlichen Kosten auf 30 Mio. Euro. „Auf der anderen Seite stünde ein enormer gesellschaftlicher Gewinn. Für junge Familien wäre der Rechtsanspruch ein Meilenstein: Väter nützen die Zeit, um die Bindung zu ihrem Kind zu festigen, und Mütter sind nach der extrem anstrengenden Geburt auf Hilfe angewiesen“, so Wohlgemuth, der betont: „Das gesellschaftliche Umdenken im Bereich Kindererziehung und Rollenverteilung ist schon wesentlich weiter als die Politik.“ Ein bezahltes „Papamonat" mit voller arbeits- und sozialrechtlicher Absicherung wäre längst überfällig und ein wichtiger Beitrag zur Umverteilung der unbezahlten Arbeit. „Väter müssen doch ein Recht darauf haben, nach der Geburt für ihr Kind und ihre Frau da zu sein!“, ist Wohlgemuth überzeugt. Er fordert „ein gutes Leben für alle!“. Bislang ist die Väterfrühkarenz, besser bekannt als „Papamonat“ in der Privatwirtschaft nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich. In Tirol konnten daher während der letzten beiden Jahre lediglich 629 Väter diese Regelung nutzen, im selben Zeitraum wurden ca. 14.000 Geburten in Tirol verzeichnet.

 

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