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Tirol
ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth

Ball aufgreifen und Vermögenssteuern einführen

Einnahmen in Milliardenhöhe nicht liegen lassen!

Mit jährlich 2,7 bis 6,3 Milliarden Euro beziffert der aktuelle Länderbericht der EU-Kommission das Volumen, das mittels vermögensbezogener Steuern in Österreich ausgeschöpft werden könnte. Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth fordert daher: „Den Ball aufgreifen und ein gerechtes Steuersystem einführen!“

Chancengleichheit gefährdet
Den reichsten zehn Prozent der Österreicher gehören mehr als zwei Drittel des gesamten Vermögens. „Österreich hat eine der größten Vermögenskonzentrationen und eine der geringsten Steuern auf Vermögen im internationalen Vergleich. Es ist überfällig, über ein gerechtes Steuersystem zu diskutieren!“, so Wohlgemuth, der als ersten Schritt die Einführung der Vermögenssteuer fordert. „Die fehlende Besteuerung gibt den reichen Erben einen ungerechten Startvorteil im Leben und verletzt den zentralen Grundgedanken der Chancengleichheit.“

Wertschöpfungsabgabe für digitalen Wandel
Weiters befürwortet Wohlgemuth die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe: „Die Wertschöpfungsabgabe entspricht der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens wesentlich besser. Man darf nicht vergessen, dass derzeit zwei Drittel aller Steuereinnahmen auf der Lohn- und Gehaltssumme basieren. Damit die sozialen Sicherungssysteme auch in Zeiten des technologischen Wandels finanzierbar bleiben, muss die Schieflage von Belastungen zwischen Arbeit und Vermögen schnellstmöglich beseitigt werden!“

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