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Tirol

Vollste Unterstützung für Rotes-Kreuz-Beschäftigte

Wohlgemuth ortet große Geschlossenheit

Im Zuge der stockenden Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten des Roten Kreuzes trafen sich die MitarbeiterInnen heute (Freitag) gemeinsam mit VertreterInnen der verhandelnden Gewerkschaft vida auch in mehreren Bezirksstellen in Tirol zu Betriebsversammlungen. Im Mittelpunkt standen dabei Informationen über den aktuellen Stand der KV-Verhandlungen. Die Arbeitgeberseite hat den Verhandlungstermin zum Rahmenrecht für den Bund am 22. März abgesagt. Die Verhandlungen gehen somit erst Mitte April weiter.
 
„Wir fordern Verbesserungen im Rahmenrecht wie etwa eine 5-Tage-Woche, mehr Urlaub sowie Sonntags- und Nachtzuschlag. Überhaupt gibt es keine bundesweit einheitlichen und verbindlichen KV-Regelungen etwa bei bezahlten Pausen oder Kinderzuschlägen. Das muss ebenfalls unbedingt geändert werden“, konkretisiert Tirols ÖGB-Vorsitzender und vida-Landesgeschäftsführer Philip Wohlgemuth den Standpunkt der Gewerkschaft. „Wir reden von grundlegenden Standards, die wir in den KVs verankern wollen. Leider stoßen wir damit bei den Arbeitgebern bislang auf taube Ohren.“ Die Beschäftigten des Rotes Kreuzes arbeiten nicht nur körperlich, sondern auch mental unter schwierigsten Bedingungen. „Das ist extrem belastend. Sie kämpfen nicht selten um Leben. Dieser Einsatz muss belohnt werden!“, so Wohlgemuth, der unter den Beschäftigten große Geschlossenheit ortet.
  
Der Kollektivvertrag gilt in Österreich für rund 8.500 MitarbeiterInnen in den Bereichen Rettungs- und mobile Dienste, Blutspendedienste, Alten- und Pflegeheime und Kinderbetreuungseinrichtungen.

 
 

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