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Tirol

ÖGB-Frauen unterstützen Bündnis #keinenmillimeter

„An Selbstbestimmung darf nicht gerüttelt werden!“

„Wir werden keinen Millimeter zurückweichen. An der Selbstbestimmung von Frauen darf nicht gerüttelt werden!“, kündigt Tirols ÖGB-Frauenvorsitzende Karin Brennsteiner an. Die ÖGB-Frauen sind Teil des Bündnisses #keinenmillimeter, das sich gegen die geplanten Einschränkungen bei Schwangerschaftsabbrüchen wehrt. In Innsbruck fand heute um 5 vor 12 eine Kundgebung vor der Annasäule statt.

„Bei der Diskussion geht es um mehr als den Abbruch von ungewollten Schwangerschaften. Es geht darum, dass Frauen selbst über ihr Leben entscheiden sollen. Die Politik sollte sich besser um den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, verpflichtende Frauenquoten in Führungsetagen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit kümmern, anstatt Frauen das Recht zu nehmen, selbst über ihren Bauch zu entscheiden“, so Brennsteiner.

Die Frauenvorsitzende betont: „Finanzielle Absicherung von Familien und der Ausbau von Kinderbetreuung machen Österreich familienfreundlicher, Verbote nicht! Wir fordern mehr finanzielle Unterstützung für Menschen mit Behinderung sowie Eltern von Kindern mit Behinderungen, Barrierefreiheit und die längst überfällige Gleichstellung in allen Lebensbereichen!“

Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth erwartet sich vielmehr dringende Maßnahmen auf breiter Ebene: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist immer noch eine große Herausforderung. Ich würde mir daher einen flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen wünschen, Steueranreize für Kinderbetreuungsangebote im Betrieb sowie zielgerichtete Unterstützungen für Menschen, die ihre Familienangehörigen pflegen, anstatt die Entscheidungsfreiheit von Frauen so massiv zu beschneiden.“

Unterstützung erhalten die ÖGB-Frauen auch von Tirols Gewerkschaftsjugendvorsitzendem Thomas Spiegl: „Vor allem junge Frauen stehen oft vor der enorm schwierigen Frage eines möglichen Schwangerschaftsabbruchs. Niemand macht sich diese Entscheidung leicht. Umso wichtiger ist es, dass dies Entscheidungsfreiheit bestehen bleibt!“

 

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